Kernfusion Deutschland
⚛️ Zukunft · Hoffnung · Energie

Kernfusion: die Energie, die alles ändert

KI-Rechenzentren, Elektroautos, Industrie 4.0, der Strombedarf der Zukunft sprengt jeden bisherigen Rahmen. Wind und Solar allein reichen nicht. Kernfusion ist die einzige CO₂-freie Energiequelle, die rund um die Uhr und in jeder Menge verfügbar ist, und Deutschland spielt vorne mit.

2 Mrd. €
Deutschland investiert bis 2029
2040
Ziel: erstes Fusionskraftwerk weltweit
3
Deutsche Fusion-Startups in der Weltspitze
43 s
Weltrekord: Wendelstein 7-X Greifswald (Mai 2025)
München · Stellarator
Proxima Fusion ↗

MPI-Spin-out · 200 Mio. € Kapital · Bayern fördert mit bis zu 400 Mio. € · Alpha-Demonstrator 2031 · Kraftwerk am Standort Gundremmingen geplant

München · Laserfusion
Marvel Fusion ↗

~400 Mio. € Gesamtfinanzierung · HV Capital, Earlybird, Deutsche Telekom · Kooperation mit Colorado State University

Darmstadt · Laserfusion
Focused Energy ↗

TU Darmstadt Spin-off · 240 Mio. US-Dollar Series A (Mai 2026, größte weltweit) · RWE stockte um 60 Mio. € auf · Fusions-Campus Biblis (ehem. AKW-Standort)

Themenseite

Kernfusion Deutschland 2026, Stand, Startups, Fusion Action Plan, Wendelstein 7-X

Kernfusion ist nicht mehr Science-Fiction, sondern Policy. Im Oktober 2025 verabschiedete die Bundesregierung einen nationalen „Fusion Action Plan" mit dem Ziel: das erste kommerzielle Fusionskraftwerk weltweit bis 2040, und es soll in Deutschland sein. Über 2 Milliarden Euro öffentliche Investition bis 2029. Drei deutsche Startups, Proxima Fusion, Marvel Fusion, Focused Energy, haben zusammen mehr als 800 Millionen Euro Finanzierung eingesammelt und arbeiten mit dem Ernst eines Raumfahrtprogramms an Prototypen. Dazu kommt ein Weltrekord: Der Wendelstein 7-X Reaktor am Max-Planck-Institut Greifswald erzielte im Mai 2025 einen neuen Rekord beim „Triple Product" und bewies damit, dass Stellaratoren für kommerzielle Kraftwerke funktionieren. Diese Seite zeigt: Warum Kernfusion jetzt plötzlich dringend ist. Wie die deutsche Technologie aussieht. Und, ehrlich gerechnet, wo Deutschland wirklich steht.

Stand: 3. Juli 2026

1. Warum Kernfusion jetzt?, Die Strombedarfs-Rechnung

Ohne Kernfusion läuft Deutschland in ein Energie-Desaster. Die Rechnung ist simpel:

KI-Stromverbrauch 2035
40 TWh
Verdopplung gegenüber 2025 (20 TWh/Jahr). KI-Rechenzentren wie die von Anthropic, Google, Tesla verbrauchen so viel wie Kleinländer.
Quelle: IEA, Fraunhofer ISE 2025
Weltweit KI-Stromzuwachs
11x
Bis 2035 wächst der globale KI-Stromverbrauch um das 11-fache. Deutschland braucht eine neue Grundlastquelle, nicht nur erneuerbar, sondern dauerhaft verfügbar.
Quelle: IEA World Energy Outlook 2025
Bundesregierung investiert
2+ Mrd. €
Über 2 Milliarden Euro öffentliche Mittel bis 2029. Davon 755 Mio. aus Sonderfonds, 370 Mio. aus existierenden Paketen. Größter Beitragszahler im EUROfusion-Konsortium.
Quelle: BMBF, Bundesregierung Oktober 2025
Deutsche Startup-Finanzierung
800+ Mio. €
Proxima Fusion, Marvel Fusion, Focused Energy zusammen über 800 Millionen Euro private + öffentliche Finanzierung. Global Spitzenliga.
Quelle: Crunchbase, Startup-Pressemitteilungen 2025

Das zentrale Problem: Wind und Solar liefern bei Dunkelflauten (November bis Februar, morgens vor Sonnenaufgang) null Watt. Mit 40 TWh KI-Stromverbrauch 2035 braucht Deutschland eine CO₂-freie Quelle, die immer läuft, nicht nur wenn die Sonne scheint. Das ist Kernfusion.

2. Was ist Kernfusion?, Die Physik in 300 Worten

Kernfusion ist das Gegenteil von Kernspaltung (die bei traditionellen AKW stattfindet):

Die Reaktion: Deuterium + Tritium → Helium + Neutron + 17,6 MeV Energie

Vorteil: Kein Risiko einer Kettenreaktion (diese stoppt sofort, wenn die Reaktion gestört wird). Kein Langzeit-Müll wie bei Spaltung. Kaum Radioaktivität, die Neutronenstrahlung aktiviert die Reaktor-Wände, aber der Müll ist nach etwa 100 Jahren zerfallen, nicht 10.000 Jahren. **Brennstoff praktisch unbegrenzt**: Deuterium aus Meerwasser (praktisch unerschöpflich), Tritium wird aus Lithium hergestellt (auf der Erde reichlich).

3. Deutschlands Fusion Action Plan, Oktober 2025

Was die Bundesregierung beschlossen hat:

Dies ist ein Programm in der Kategorie der Mondlandung oder des Atomprogramms der 1960er, aber diesmal mit klarem wirtschaftlichen Nutzen.

4. Drei deutsche Fusion-Startups, Das Rückgrat

Deutschland hat nicht nur Forschung (Wendelstein 7-X, ITER). Es hat auch eine Startup-Schicht, die weltweit führend ist. Alle drei Unternehmen wurden in München oder Darmstadt gegründet, alle drei haben Totaltransparenz über ihre Technologie und Roadmap:

STELLARATOR-ANSATZ

Proxima Fusion

Gegründet: 2023 als erstes Spin-out des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (Garching).

Finanzierung: 130 Mio. € Series A (Juni 2025, größte private Fusionsrunde Europas), rund 200 Mio. € Gesamtfinanzierung
Besonderheit: Stellarator-Ansatz (nicht Tokamak wie die meisten Konkurrenten). Stellaratoren haben keine Instabilität, die Plasma-Stabilität ist geometrisch eingebaut.
Roadmap: Alpha-Demonstrator 2031 (net energy gain angestrebt). Erstes Kraftwerk „Stellaris" in den 2030er Jahren an ehemaligem AKW-Standort Gundremmingen (Bayern).
Partner: RWE (Betreiber), Max-Planck-Institut Garching, Siemens-Beteiligung
Investoren: Lowercarbon Capital, Breakthrough Energy, Sapphire Ventures, HV Capital, Founders Fund, sonstige
LASERFUSION

Marvel Fusion

Gegründet: 2018 von Physikern aus LMU München und Max-Planck-Institut.

Finanzierung: ~400 Mio. € Gesamtfinanzierung (zuletzt Runde 2025)
Besonderheit: Laserfusion (nicht magnetische Einschließung wie Proxima). Hochleistungs-Laser schießt auf Target (Wasserstoff-Pellet), Druck und Temperatur zünden Fusion.
Roadmap: Prototyp mit net energy gain 2027 bis 2028, kommerzielle Kraftwerke 2030er.
Partner: Deutsche Telekom (Investor), Colorado State University (Forschungskooperation)
Investoren: HV Capital, Earlybird, Deutsche Telekom Ventures, SPRIND, sonstige
LASERFUSION

Focused Energy

Gegründet: 2021 als Spin-off der TU Darmstadt.

Finanzierung: 240 Mio. US-Dollar (rund 222 Mio. €) Series-A-Runde im Mai 2026, die größte Series-A-Finanzierung der globalen Fusionsbranche bis heute.
Besonderheit: Laserfusion mit „direct drive" Ansatz. RWE stockte im Mai 2026 um weitere 60 Mio. € auf (erste Beteiligung Oktober 2025) und ist damit größter strategischer Investor.
Roadmap: Fusions-Campus am ehemaligen AKW-Standort Biblis (Hessen). Das neue Kapital fließt in den Aufbau dort, Biblis soll zur industriellen Blaupause der Laserfusion werden. Erster Demonstrator Mitte bis Ende der 2020er.
Partner: RWE (strategisch), TU Darmstadt, Lawrence Livermore National Lab (USA)
Investoren: RWE, SprinD (Bundesagentur für Sprunginnovationen), European Innovation Council Fund, Prime Movers Lab (Lead-Investor), Lowercarbon Capital, weitere

Gemeinsame Forderung (September 2025): Die drei Startups forderten gemeinsam 3 Milliarden Euro öffentliche Anschubfinanzierung für die industrielle Fusionsentwicklung in Deutschland. Dies war Teil des politischen Dialogs, der zum Fusion Action Plan führte.

Neben diesen drei Unternehmen arbeitet auch Gauss Fusion an einem Stellarator-Kraftwerkskonzept. Proxima Fusion hat 2026 zusätzlich einen Finanzchef und ein Industrie-Gremium aufgebaut, um den Schritt von der Forschung zur industriellen Umsetzung zu organisieren.

5. Projekt Alpha, Deutschlands Fusionsdemonstrator wird real

Am 26. Februar 2026 wurde in München ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das den Bau des ersten deutschen Fusionsdemonstrators besiegelt. Vier Partner, ein Ziel: den Stellarator vom Laborexperiment zum Kraftwerks-Maßstab bringen.

2 Mrd. €
Gesamtkosten Projekt Alpha
400 Mio. €
Bayerns Kofinanzierung (zugesagt)
20 %
Proxima Fusion privat finanziert
Garching
Standort nahe dem IPP

Was wurde vereinbart?

Die Bayerische Staatsregierung, Proxima Fusion, RWE und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) haben ihre Zusammenarbeit bei Design, Bau und Betrieb des Fusionsdemonstrators „Alpha" sowie eines späteren Pilotkraftwerks „Stellaris" besiegelt.

Alpha vs. Wendelstein 7-X, komplementär, nicht konkurrierend

Wendelstein 7-X in Greifswald soll beweisen, dass Stellaratoren im Dauerbetrieb laufen können. Alpha in Garching verfolgt ein anderes Ziel: es wird nur für kurze Plasmapulse ausgerüstet, soll aber den Wärmeeinschluss auf Kraftwerks-Skala skalieren, eine Fähigkeit, die Wendelstein 7-X konstruktionsbedingt nicht hat. Zusammen decken beide Projekte die zwei entscheidenden Fragen für ein kommerzielles Fusionskraftwerk ab.

Der Weg zum Kraftwerk Stellaris

Nach erfolgreicher Demonstration an Alpha streben RWE, Proxima Fusion und der Freistaat Bayern den Bau des kommerziellen Fusionskraftwerks Stellaris am Standort des ehemaligen Kernkraftwerks Gundremmingen an. Der Standort ist auch für Magnetfertigung sowie zusätzliche Forschungs- und Entwicklungskapazitäten bereits parallel zum Aufbau von Alpha eine Option.

v.l.n.r.: Hubert Aiwanger (Wirtschaftsminister), Markus Blume (Wissenschaftsminister), Dr. Markus Söder (Ministerpräsident), Dr. Francesco Sciortino (CEO Proxima Fusion), Prof. Dr. Sibylle Günter (IPP), Dr. Markus Krebber (CEO RWE). Foto: Bayerische Staatskanzlei · Quelle: IPP

Quelle: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Memorandum of Understanding, 26. Februar 2026

6. Wendelstein 7-X Weltrekord, Mai 2025

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald (Vorpommern) betreibt den weltgrößten Stellarator-Fusionsreaktor: Wendelstein 7-X (W7-X). Im Mai 2025 erzielte er einen neuen Weltrekord.

Wendelstein 7-X ist nicht nur ein Forschungsreaktor, sondern ein Beweis-Traktor für die Technologie, auf die Proxima Fusion ihr ganzes Geschäftsmodell aufbaut.

7. Internationale Lage, Wer führt?

Land Jährliche öffentliche Ausgaben Globaler Anteil Besonderheit
◼ China ~1,4 Mrd. €/Jahr 34 % Tokamak EAST, CFETR in Bau, BEST. Staatlich dominiert. Ziel: nächsten Jahrzehnten führen.
◼ USA ~730 Mio. €/Jahr (Bundes-Budget FY2025: 790 Mio. $) ~53 % (inkl. private Investitionen) DOE-Budget stark gestiegen seit 2021. Private Firmen dominieren: Commonwealth Fusion Systems (CFS), TAE, Helion. SPARC-Reaktor 2027 geplant in Massachusetts.
◼ Deutschland/EU Mehrere 100 Mio. €/Jahr (stark steigend) + 2 Mrd. € für Projekt Alpha ~5 % (vor 2025, steigend) Fusion Action Plan 2026 + MoU Projekt Alpha (Feb. 2026): 2 Mrd. € Demonstrator Garching, Bayern 400 Mio. € Kofinanzierung. Ziel: erster kommerzieller Reaktor 2040. EUROfusion-Konsortium.
◼ Rest der Welt Deutlich weniger ~8 % UK, Japan, Südkorea mit eigenen Programmen. Kanada (TAE-Partner), Australien (Commonwealth Fusion Partner).

Globale Fusionsausgaben

~4,1 Mrd. € pro Jahr weltweit (öffentlich + privat)
🇺🇸 USA 53 %
🇨🇳 China 34 %
8 %
🇩🇪
🇺🇸 USA, inkl. CFS, Helion, TAE 🇨🇳 China, staatlich 🇬🇧🇯🇵🇰🇷 Rest, UK, Japan, Korea 🇩🇪 DE/EU 5 %, stark steigend mit Projekt Alpha

Quellen: IEA, Fusion Industry Association 2025. USA-Anteil dominiert durch private Milliarden-Investments.

Im Ergebnis: China führt bei öffentlichen Ausgaben. USA führt bei privaten Investitionen und hat CFS weit vorne. Aber: Deutschlands Startup-Ökosystem (Proxima, Marvel, Focused Energy) ist weltklasse, hohe Kapitaleffizienz, transparente Roadmaps, klare Meilensteine. Deutschland ist nicht die Nummer 1, aber ein echter Spieler mit Chance auf den ersten Platz, weil der Fusion Action Plan die private Kapitalseite absichert.

8. USA: Commonwealth Fusion Systems (CFS), Der Konkurrent

Commonwealth Fusion Systems ist Amerikas führendes Fusion-Startup und global wahrscheinlich der Hauptkonkurrent zu Proxima.

9. Timeline, Wann passiert was?

2025
Wendelstein 7-X Weltrekord (Mai). Proxima Series A 145 Mio. € (Juni). Fusion Action Plan Bundesregierung (Oktober). Drei deutsche Startups fordern 3 Mrd. € gemeinsam.
2026
Februar: MoU Bayern‑Proxima‑RWE‑IPP für Demonstrator Alpha (Garching) und Pilotkraftwerk Stellaris (Gundremmingen). Mai: Focused Energy schließt mit 240 Mio. US-Dollar die größte Series-A-Runde der globalen Fusionsbranche ab, RWE stockt um 60 Mio. € auf. Wendelstein 7-X Wartungsphase endet, Wiederaufnahme September 2026. Deutsche Startups bauen erste Demonstratoren auf.
2027
CFS SPARC-Reaktor geplante Inbetriebnahme (Massachusetts). Marvel Fusion Prototyp mit net energy gain angestrebt.
2028 bis 2030
Marvel Fusion kommerzielle Kraftwerke möglicher Start. Erste kommerzielle CFS Kraftwerk in Virginia frühe 2030er. Proxima Fokus auf Alpha-Demonstrator.
2031
Proxima Alpha-Demonstrator (net energy gain angestrebt). Focused Energy Demonstrator am Standort Biblis.
2030er
Erste kommerzielle Fusionskraftwerke global (USA, Deutschland, China). Proxima Stellaris Kraftwerk an ehemaligem AKW Gundremmingen (Bayern) Hochlauf.
2040
Deutsches Ziel: Erstes kommerzielles Fusionskraftwerk in Betrieb. Bundesregierung hat Fusion Action Plan mit diesem Meilenstein als Ziel formuliert.

10. KI beschleunigt die Fusion

KI ersetzt keine Physik. Sie verkürzt aber den Weg vom Experiment zum Kraftwerk, und zwar an vier Stellen, die für Deutschland besonders zählen, weil hier die Stellarator-Forschung sitzt.

Echtzeit-Steuerung

Wendelstein 7-X, KI im Kontrollraum

Greifswald ist der erste Stellarator weltweit, der KI im laufenden Forschungsbetrieb getestet hat. Ein Deep-Learning-System wertet die Infrarotkameras am Divertor in Echtzeit aus, erkennt heiße Stellen, trennt gefährliche von harmlosen Ereignissen und verfolgt die Auftreffzonen des Plasmas. Diese Positionsdaten fließen direkt in die Magnetfeld-Steuerung zurück. Das senkt Fehlalarme, erlaubt längere Experimente und schützt die Bauteile.

Design-Optimierung

Proxima rechnet das Design mit KI

Die Geometrie eines Stellarators ist extrem komplex. Proxima Fusion nutzt KI als Kernwerkzeug: schnelle Näherungsmodelle ersetzen teure Hochpräzisions-Simulationen. Mit der offenen Challenge „ConStellaration" (zusammen mit Hugging Face) lässt das Unternehmen die weltweite Forschungsgemeinde an Designproblemen mitrechnen.

Simulation

Hundertfach schnellere Simulationen

Plasmaphysik vollständig zu simulieren kostet enorme Rechenzeit. KI-Näherungsmodelle liefern nahezu die gleiche Genauigkeit in einem Bruchteil davon. Google DeepMind hat dafür den schnellen Simulator TORAX gebaut und arbeitet mit Commonwealth Fusion Systems zusammen. Schon 2022 steuerte DeepMind mit der EPFL Lausanne erstmals ein Plasma per bestärkendem Lernen, 2024 folgte ein System, das Instabilitäten vorhersagt und vermeidet.

Datenanalyse

Frühwarnung und digitale Zwillinge

Am Max-Planck-Institut beschleunigt KI die Berechnung turbulenter Plasmaströmungen, erkennt den unsichtbaren Gleichgewichtszustand des Plasmas und findet Messfehler. Längerfristig sollen digitale Zwillinge ganze Kraftwerke virtuell durchspielen, bevor sie gebaut werden.

Warum das für Deutschland doppelt zählt: KI-Rechenzentren treiben den Strombedarf nach oben, und Fusion soll genau diese CO₂-freie Grundlast liefern. Beides hängt zusammen. Nach dem Wegfall des günstigen russischen Gases braucht die deutsche Industrie verlässliche, bezahlbare Energie, und genau hier hakt es derzeit. Wer beim Zugang zu den besten KI-Modellen zurückfällt, verliert auch Tempo bei der Fusion, weil Simulation und Steuerung dann langsamer vorankommen.

Deshalb baut Deutschland an eigener, souveräner KI: Aleph Alpha aus Heidelberg hat sich im April 2026 mit dem kanadischen Anbieter Cohere zusammengeschlossen, finanziell gestützt von der Schwarz-Gruppe. Ziel ist eine datensouveräne Alternative zu US-Anbietern für Industrie, Verwaltung und Forschung.

11. Ehrliche Bilanz, Wo steht Deutschland wirklich?

Das Prinzip „Kein Blindflug", wir müssen ehrlich sein:

Quellen

Das Buch

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