KI-Meilensteine: Die Chronik der KI-Neuzeit, neueste oben
Rückblickend fühlt es sich an, als gäbe es ChatGPT schon ewig. Tatsächlich ist die KI-Neuzeit erst 44 Monate alt, gerechnet ab dem Start am 30. November 2022. Wer nicht täglich am Puls der Entwicklung ist, kann kaum noch rekonstruieren, wann was wirklich passierte. Diese Seite hält jeden Meilenstein mit Datum und Originalquelle fest, die neuesten stehen oben, und jeder künftige Schritt wird hier nachgetragen. Denn es werden weitere kommen: der erste Haushaltsroboter, der erste Roboter im Handwerk, irgendwann der erste im Staatsdienst.
Ein Leben, 40 Jahre, und fast alles davon ohne KI
Eine Person, geboren 1986: Kindheit, Schule, Studium, Beruf. Das iPhone kam, als sie 21 war. KI kam, als sie 36 war. Rund 9 Prozent ihres Lebens fallen in die KI-Zeit, die übrigen 36 Jahre verliefen ohne. Der Zahlenstrahl zeigt, wie spät und wie plötzlich sich die Ereignisse verdichten.
Lebens-Zahlenstrahl einer 40-jährigen Person (Jahrgang 1986)
Jedes Segment ist proportional zur tatsächlichen Lebenszeit. Der blaue Abschnitt ist die gesamte KI-Neuzeit.
Hier passiert fast alles
Die Chronik, Monat für Monat, neueste Meilensteine oben
Maßstab dieser Chronik ist eine einzige Frage: Hat ein Mensch in Deutschland das gemerkt, ohne sich für KI zu interessieren? Blau umrandete Karten markieren die Ereignisse, bei denen die Antwort Ja lautet. Was nur die Fachwelt bewegt hat, steht gebündelt in den Karten „Was im Maschinenraum passierte", eine pro Jahr. Jede Karte verlinkt die Originalquelle, bei der die Meldung nachzulesen ist.
KI muss sich zu erkennen geben
Ab diesem Tag gelten die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung: Ein Chatbot muss offenlegen, dass er eine Maschine ist, und KI-erzeugte Bilder, Videos, Tonaufnahmen sowie KI-Texte zu Themen von öffentlichem Interesse müssen gekennzeichnet werden. Aufsichtsbehörde in Deutschland ist die Bundesnetzagentur. Für Systeme, die vorher schon auf dem Markt waren, gilt die maschinenlesbare Markierung erst ab dem 2. Dezember 2026.
Die weitergehenden Pflichten für Hochrisiko-Anwendungen greifen dagegen vorerst nicht: Eine Änderungsverordnung vom 8. Juli 2026, in Kraft seit dem 27. Juli, verschiebt sie auf Dezember 2027 und August 2028. Zum ersten Mal nimmt die EU eine bereits beschlossene Digitalregel zurück, bevor sie wirkt.
Quellen: Verordnung (EU) 2026/1744 · Leitlinien der EU-Kommission
Gemini Spark: Googles KI-Agent startet „weltweit", aber nicht in Deutschland
Google erklärt seinen persönlichen KI-Agenten Gemini Spark in der Juli-Ausgabe der „Gemini Drops" für weltweit verfügbar und öffnet ihn für Abonnenten des Pro-Abos (19,99 US-Dollar im Monat) in über 160 weiteren Ländern. Spark arbeitet Aufgaben im Hintergrund ab, auch bei zugeklapptem Laptop: Posteingang aufräumen, Newsletter zusammenfassen, von E-Mail-Listen abmelden, Recherchen mit Quellenangaben. Seit dem 30. Juli darf der Agent zudem in Chrome mit Erlaubnis des Nutzers eingeloggte Konten und gespeicherte Passwörter verwenden, etwa um Flüge zu suchen und Buchungen anzustoßen; Zahlungen gibt er an den Menschen zurück. Diese Chrome-Funktion läuft vorerst allein in den USA.
Für deutsche Leser stimmt der Satz vom Weltstart nicht: Laut Googles eigener Hilfe ist Spark überall verfügbar, „mit Ausnahme des Europäischen Wirtschaftsraums, Nigerias, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs". Einen Grund nennt Google nicht, einen Termin für Deutschland auch nicht. Fachmedien verweisen auf den laufenden Streit mit Brüssel über den Digital Markets Act, das EU-Gesetz für große Plattformen: Die EU-Kommission verpflichtete Google Mitte Juli 2026, Android für konkurrierende KI-Assistenten zu öffnen. Zusätzlich vermuten Fachdienste Prüfpflichten aus der EU-KI-Verordnung und der Datenschutz-Grundverordnung; von Google bestätigt ist keine dieser Erklärungen.
Die kritischen Stimmen richten sich auf die Passwort-Vollmacht: Das Sicherheitsteam des Browser-Herstellers Brave dokumentierte bei vergleichbaren KI-Agenten Angriffe über versteckte Anweisungen auf Webseiten, und ein Prüfverfahren von Metas KI-Forschungsabteilung fand in bis zu 86 Prozent der Testfälle zumindest teilweise erfolgreiche Angriffe dieser Art. Google verspricht Schutz gegen solche eingeschleusten Befehle, nennt aber keine technischen Details und rät selbst, dem Agenten keine vertraulichen Aufgaben zu geben. KIPODE-Einordnung: Nach dem bisherigen Muster kamen in Europa gesperrte KI-Funktionen mit Monaten bis über einem Jahr Verzug nach Deutschland, siehe Meta AI in WhatsApp und Apple Intelligence auf Deutsch in der Chronik 2025. Für Spark gibt es mit Stand 2. August 2026 keine Zusage.
Quellen: Google, Gemini Drops Juli 2026 · Google-Hilfe zu Gemini Spark · Notebookcheck, 01.08.2026 · PPC Land, 30.07.2026
GPT-Live: Das erste echte Gespräch mit einer KI
OpenAI ersetzt den bisherigen ChatGPT-Sprachmodus durch GPT-Live. Das Modell hört zu, während es spricht, verarbeitet Unterbrechungen und übersetzt simultan. Rollout ab dem 6.–8. Juli 2026 an über 150 Millionen Nutzer der Sprachfunktion. Kein Tippen, kein Lesen mehr: Zum ersten Mal fühlt sich die Unterhaltung mit einer Maschine wie ein Gespräch an.
Quellen: TechRadar · Android Headlines
KI kommt in die deutschen Klassenzimmer
Der von den Bundesländern gemeinsam beauftragte Schul-Chatbot geht in die Fläche: Thüringen startet im April, Nordrhein-Westfalen Anfang Mai, insgesamt zehn der sechzehn Länder sind angebunden. Am 20. Mai 2026 wird das Angebot von „telli" in „AIS.chat" umbenannt. Damit bekommen Millionen Schülerinnen und Schüler eine KI, die nicht sie sich besorgt haben, sondern ihre Schule.
Quellen: Schulministerium NRW · AIS.chat
„Hey Google" spricht jetzt mit einem Sprachmodell
Der Google Assistant wird auf Android-Handys abgeschaltet und durch Gemini ersetzt, danach auch in Android Auto und auf den Lautsprechern für zu Hause. Wer seit Jahren gewohnt war, seinem Telefon kurze Befehle zu geben, redet seitdem mit einer KI, die frei antwortet, nachfragt und sich irren kann. Einen Stichtag hat Google nie genannt, die Umstellung lief in Wellen über Wochen. Für die Mehrheit der Handys in Deutschland ist es die größte Alltagsveränderung dieses Jahres, und niemand hat sie bestellt.
Quelle: Google Support
Claude Cowork: KI arbeitet am eigenen Rechner mit
Anthropic startet Cowork als Forschungsvorschau: Die KI erhält kontrollierten Zugriff auf Ordner und Programme und erledigt Büroarbeit direkt am Computer, auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse. Windows folgt am 10. Februar, der Regelbetrieb am 9. April 2026. Ein halbes Jahr später wirkt das Werkzeug selbstverständlich. Genau diese Täuschung des Zeitgefühls dokumentiert diese Seite.
Quellen: Aragon Research · MLQ
Was im Maschinenraum passierte
Im Schnitt alle drei Wochen erschien 2026 ein neues Spitzenmodell. Anthropic stellte im Juni mit Claude Fable 5 eine Stufe oberhalb von Opus vor und legte im Juli Opus 5 nach, OpenAI zählte von GPT-5.4 bis GPT-5.6 durch, Google von Gemini 3.1 bis 3.6. Bemerkenswert ist die Umkehr bei der Offenheit: Die größten frei herunterladbaren Modelle kommen inzwischen aus China, während Meta sein Spitzenmodell erstmals geschlossen hielt. Für den Alltag änderte keine dieser Meldungen für sich genommen etwas. Zusammen erklären sie, warum sich das Tempo so anfühlt, wie es sich anfühlt.
GPT-5: Ein Modell für alles
OpenAI führt mit GPT-5 schnelle Antworten und langes Nachdenken in einem System zusammen und verteilt es auch an Nutzer der kostenlosen Version. Hunderte Millionen Menschen bekommen damit erstmals ein schlussfolgerndes Modell in den Alltag.
Quelle: OpenAI
EU-Pflichten für große KI-Modelle greifen
Die Regeln der KI-Verordnung für Allzweck-Modelle wie GPT und Claude werden verbindlich, samt Transparenzpflichten zu Trainingsdaten. Erstmals müssen die Labore Europa gegenüber Rechenschaft ablegen.
Quelle: Europäische Kommission
Apple Intelligence spricht Deutsch
Mit dem Update auf iOS 18.4 kommt Apple Intelligence auf deutschsprachige iPhones und wird in der Europäischen Union freigeschaltet. Schreibhilfen, Zusammenfassungen von Mitteilungen und die Bildfunktionen sind ab da Teil des Telefons. Die KI ist nicht mehr eine App, die man öffnet, sondern eine Eigenschaft des Geräts, das ohnehin den ganzen Tag in der Hand liegt.
Quelle: Apple
Die Google-Suche antwortet selbst
Google startet die „Übersicht mit KI" in Deutschland, auf Deutsch und Englisch, zunächst für angemeldete Volljährige. Über den blauen Links steht seitdem eine von der KI geschriebene Antwort. Am 8. Oktober 2025 folgt der KI-Modus, für den Deutschland als erstes Land der Europäischen Union freigeschaltet wird.
Die Google-Suche ist der meistgenutzte Dienst des Landes. Ab diesem Tag bekamen Millionen Menschen in Deutschland täglich KI-Texte zu lesen, ohne je einen Chatbot geöffnet zu haben. Die stillste Veränderung dieser Chronik und zugleich eine der größten.
Quellen: Google Deutschland · Google zum KI-Modus
Die KI zieht in WhatsApp ein
Meta schaltet seinen KI-Assistenten in 41 europäischen Ländern frei, Deutschland darunter, Deutsch als eine der sechs Startsprachen. Seitdem sitzt der blaue Kreis in WhatsApp, Instagram und Facebook. Niemand musste etwas installieren, niemand wurde vorher gefragt.
Für viele Menschen war das die erste KI, die sie überhaupt zu Gesicht bekommen haben, und sie kam ungefragt in die App, in der sie ihrer Familie schreiben. Wer ChatGPT nie ausprobiert hatte, hatte ab dieser Woche trotzdem eine KI auf dem Telefon.
Quelle: Meta
DeepSeek R1: China liefert, die Börse bebt
Das chinesische Labor DeepSeek veröffentlicht ein frei verfügbares Spitzenmodell zu einem Bruchteil der US-Kosten. Nvidia verliert am 27. Januar rund 589 Milliarden Dollar Börsenwert (US-Angabe), der größte Tagesverlust einer Aktie bis dahin. Der Moment, in dem klar wird: Der Wettlauf ist global, Vorsprünge halten Monate, nicht Jahre.
KI in Word und Excel, und der Preis steigt
Microsoft legt seinen Assistenten Copilot in die Privatkunden-Tarife von Microsoft 365 hinein. In Deutschland steigt der Preis für „Personal" von 69 auf 99 Euro im Jahr, für „Family" von 99 auf 129 Euro. Wer die KI nicht will, muss aktiv in einen Tarif ohne sie wechseln.
Es ist der erste Moment, in dem Millionen Menschen in Deutschland für KI bezahlt haben, ohne sie bestellt zu haben. Alltag im Wortsinn: Es stand auf der Rechnung.
Quelle: Microsoft Deutschland
Was im Maschinenraum passierte
2025 war das Jahr, in dem KI anfing, Arbeitsschritte zu erledigen statt nur Antworten zu geben. OpenAI startete im Januar mit Operator einen Assistenten, der selbstständig im Browser arbeitet, Anthropic brachte im Februar Claude Code für Programmieraufgaben. Beides richtete sich zunächst an Fachleute. Die Bauart dahinter steckt heute in den Werkzeugen, die auch ohne Programmierkenntnisse benutzbar sind.
KI bedient erstmals selbst den Computer
Anthropic zeigt „Computer Use": Claude bewegt Mauszeiger, klickt und tippt selbstständig. Aus dem Antwortgeber wird ein Handelnder, die Grundidee hinter allem, was 2025 und 2026 „KI-Agent" heißt.
Quelle: Anthropic
Zwei Nobelpreise für KI-Forschung
Der Physik-Nobelpreis geht an John Hopfield und Geoffrey Hinton für die Grundlagen neuronaler Netze, der Chemie-Nobelpreis an Demis Hassabis und John Jumper für die Proteinstruktur-KI AlphaFold. Die Wissenschaft adelt das Feld, mitten im kommerziellen Wettlauf.
Quellen: Nobelpreis Physik · Nobelpreis Chemie
EU-KI-Verordnung tritt in Kraft
Die EU setzt als erster Wirtschaftsraum der Welt ein umfassendes KI-Gesetz in Kraft. Die Pflichten greifen gestaffelt bis 2027. Für Deutschland der wichtigste regulatorische Meilenstein der KI-Neuzeit.
Quelle: Europäische Kommission
GPT-4o: Die KI beginnt zu sprechen
OpenAI demonstriert flüssige Sprachkonversation in Echtzeit. Der breite Rollout des Sprachmodus folgt ab September 2024, in Deutschland etwas später. Der Vorläufer dessen, was seit Juli 2026 mit GPT-Live wie ein echtes Gespräch funktioniert.
Quelle: OpenAI
Sora: Video aus Text
OpenAI stellt Sora vor, ein Modell, das aus Textbeschreibungen fotorealistische Videoszenen erzeugt. Die Debatte über Deepfakes und Kennzeichnungspflichten erreicht die Breite.
Quelle: OpenAI
Was im Maschinenraum passierte
Zwei Entwicklungen dieses Jahres sind draußen kaum aufgefallen und prägen trotzdem jedes heutige Modell. Im März erreichte Anthropic mit Claude 3 erstmals das Niveau von GPT-4, aus dem Vorsprung eines einzelnen Anbieters wurde ein Wettlauf mehrerer Labore. Im September zeigte OpenAI mit o1, dass ein Modell besser wird, wenn man es vor der Antwort rechnen lässt. Seitdem gilt: mehr Bedenkzeit, bessere Antwort. Auf diesem Prinzip beruhen die schlussfolgernden Modelle, die heute Standard sind.
Erster KI-Sicherheitsgipfel, Google Gemini
28 Staaten unterzeichnen im britischen Bletchley Park die erste gemeinsame Erklärung zu KI-Risiken. Google stellt mit Gemini seine Antwort auf GPT-4 vor. Ein Jahr nach dem ChatGPT-Start ist KI Chefsache der Weltpolitik.
Quellen: Bletchley-Erklärung · Google
Offener Brief: „Riesige KI-Experimente pausieren"
Über 1.000 Unterzeichner, darunter Elon Musk, fordern eine sechsmonatige Entwicklungspause für Modelle stärker als GPT-4. Sie kommt nicht. Erstes Signal, dass selbst Insider vom Tempo überrascht sind.
Quelle: Future of Life Institute
Claude startet, der Wettbewerb beginnt
Anthropic veröffentlicht den Assistenten Claude, Google zieht mit Bard nach. Aus einem Produkt wird ein Markt, und mehrere Labore treiben sich gegenseitig.
Quelle: Anthropic
GPT-4 besteht Staatsexamina
Das Nachfolgemodell besteht juristische und medizinische Prüfungen auf menschlichem Niveau und versteht erstmals auch Bilder, nur dreieinhalb Monate nach dem ChatGPT-Start. Das Tempo wird zum eigentlichen Thema.
Quelle: OpenAI
Was im Maschinenraum passierte
Im Juli veröffentlichte Meta das Sprachmodell Llama 2 samt seiner Gewichte zur freien kommerziellen Nutzung. Damit konnte erstmals jede Firma ein leistungsfähiges Modell auf eigenen Rechnern betreiben, statt es bei einem Anbieter zu mieten. Für Privatleute änderte das nichts. Für die Preise, die Datenschutzlage und die heutige Konkurrenz aus China war es die Weichenstellung des Jahres.
Quelle: Meta
ChatGPT geht online
OpenAI stellt ChatGPT als „Forschungsvorschau" ins Netz. Eine Million Nutzer nach 5 Tagen, 100 Millionen nach rund zwei Monaten, die bis dahin am schnellsten wachsende Anwendung der Geschichte. Der Moment, den viele erst Wochen später mitbekamen: „Da kann man was fragen und kriegt gute Antworten." Rückblickend der Beginn der KI-Neuzeit.
Midjourney und Stable Diffusion: Bild-KI für jedermann
Erstmals kann jeder Mensch mit einem Satz fotorealistische Bilder erzeugen, Stable Diffusion ist zudem frei verfügbar. Illustratoren und Fotografen spüren als erste Berufsgruppe, dass sich etwas verschiebt.
Quelle: Stability AI
AlphaFold: KI löst das Proteinfaltungs-Problem
Google DeepMind veröffentlicht AlphaFold 2 samt Datenbank frei für die Forschung. Ein 50 Jahre altes Problem der Biologie gilt als praktisch gelöst, drei Jahre später gibt es dafür den Chemie-Nobelpreis.
Quelle: Google DeepMind
DALL-E: Bilder aus Text
OpenAI zeigt erstmals ein Modell, das aus Textbeschreibungen Bilder erzeugt. Noch ein Forschungs-Schaufenster, kein Produkt, aber der Startschuss für die Bild-KI-Welle von 2022.
Quelle: OpenAI
GPT-3: Sprachmodell verblüfft die Forscher
OpenAI öffnet den Zugang zu GPT-3. Das Modell schreibt erstmals Texte, die von menschlichen kaum zu unterscheiden sind. Die Öffentlichkeit bekommt davon fast nichts mit: Die Technik hinter allem Späteren existiert schon, es fehlt nur die Bedienoberfläche für normale Menschen.
Quelle: OpenAI
Offene Meilensteine: Hier wird nachgetragen, sobald es passiert
Diese Seite ist ein lebendes Dokument. Für absehbare, aber noch nicht erreichte Meilensteine bleiben die Karten leer, mit Platz für das Datum. So bleibt später nachvollziehbar, wie lange „bald" wirklich gedauert hat. Die Produktions-Weltlage hinter diesen Erwartungen steht im Forecast der Themenseite Humanoide Roboter.
Erster humanoider Roboter im deutschen Haushalt
Serienreife Haushaltsroboter werden in den USA und China bereits ausgeliefert. Wann die erste kommerzielle Auslieferung an einen deutschen Privathaushalt stattfindet, hält diese Karte fest.
Erster Roboter-Regelbetrieb im deutschen Handwerk
Vom Backbetrieb bis zur Baustelle: der erste dokumentierte Dauereinsatz eines humanoiden Roboters in einem deutschen Handwerksbetrieb.
Erster Robotik-Einsatz im deutschen Staatsdienst
Ob Bürgeramt oder Streifendienst: In Shenzhen begleiten humanoide Roboter bereits testweise Polizeistreifen. Der erste offizielle Einsatz eines physischen KI-Systems in einer deutschen Behörde steht aus.
Erste KI-Diagnose als Behandlungsstandard
Der Moment, in dem eine KI-Diagnose in Deutschland nicht mehr Zweitmeinung ist, sondern anerkannter medizinischer Standard.
Häufige Fragen zu den KI-Meilensteinen
Wann ist ChatGPT gestartet?
ChatGPT ging am 30. November 2022 online. Nach 5 Tagen hatte der Dienst eine Million Nutzer, nach rund zwei Monaten 100 Millionen, damals die am schnellsten wachsende Anwendung der Geschichte.
Was ist GPT-Live und seit wann gibt es den neuen ChatGPT-Sprachmodus?
GPT-Live ist der seit Anfang Juli 2026 ausgerollte Sprachmodus von ChatGPT. Er hört zu, während er spricht, verarbeitet Unterbrechungen und übersetzt simultan. Damit fühlt sich die Unterhaltung mit einer KI erstmals wie ein echtes Gespräch an.
Seit wann gibt es Claude Cowork?
Anthropic hat Claude Cowork am 12. Januar 2026 als Forschungsvorschau für macOS gestartet. Die Windows-Version folgte im Februar 2026, der Regelbetrieb am 9. April 2026.
Warum fühlt sich die KI-Entwicklung so schnell an?
Weil fast alle Alltags-Meilensteine in nur 44 Monaten passiert sind. Für eine 40-jährige Person fallen rund 9 Prozent des Lebens in die KI-Neuzeit seit dem ChatGPT-Start im November 2022, die übrigen 36 Lebensjahre verliefen ohne KI im Alltag.
Quellen dieser Seite
Jede Meilenstein-Karte verlinkt ihre Originalquelle direkt: Ankündigungen von OpenAI, Anthropic, Google DeepMind, Stability AI und dem Future of Life Institute, die Nobelpreis-Stiftung, die Europäische Kommission zur KI-Verordnung, die Bletchley-Erklärung der britischen Regierung sowie Reuters und CNBC für Nutzer- und Börsenzahlen. Nutzerzahlen zu ChatGPT: UBS-Analyse via Reuters, Februar 2023. Nvidia-Tagesverlust vom 27. Januar 2025: US-Angabe, rund 589 Milliarden Dollar. Stand aller Angaben: 28. Juli 2026.
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