bis zum 8. November 2026, frühestens
Der früheste Termin ist erreicht
Zum ersten Mal sollen beide Stufen am Turm landen
Die Unterstufe von Starship fängt SpaceX seit Oktober 2024 mit den Greifarmen des Startturms auf. Am 20. Oktober 2026 kündigte das Unternehmen an, beim nächsten Testflug erstmals auch das Raumschiff, die obere Stufe, so zu fangen. Gelingt es, wäre zum ersten Mal eine Rakete, die eine Umlaufbahn erreichen kann, vollständig zurückgekehrt. Musk hält einen Erfolg für „wahrscheinlicher als nicht".
Der früheste genannte Termin, der 8. November 2026, ist erreicht. Ob Flug 15 gestartet ist und ob der Fang beider Stufen gelang, tragen wir hier nach, sobald SpaceX das Ergebnis veröffentlicht hat.
- 28.09.2026Flug 14: erstmals im Orbit
- November 2026Flug 15: doppelter Fang geplant
- Anfang 2027Auftanken im All
- 1. Halbjahr 2027Starts im Wochentakt
- Ende 2027Artemis III: Test im Erdorbit
- 2028Artemis IV: Landeversuch auf dem Mond
Der 8. November stammt aus der US-Luftraumplanung, berichtet von NASASpaceflight. SpaceX hat kein Datum genannt, Musk sprach von einem Start „vor Thanksgiving", also vor dem 26. November. Bei Testflügen verschieben sich Termine oft. Alle Angaben ab Flug 15 sind Ankündigungen. Mehr in Kapitel 05.
Elon Musk und Deutschland: Was er vorhat und was von seinen Ankündigungen eintrat
Elon Musk führt das Raumfahrtunternehmen SpaceX, zu dem seit Februar 2026 auch die KI-Firma xAI und die Plattform X gehören, und den Elektroautohersteller Tesla. Seine nächsten Pläne zielen auf Felder, die Deutschland direkt betreffen: Mobilfunk direkt aus dem All, Rechenzentren für künstliche Intelligenz im Weltraum, eine vollständig wiederverwendbare Rakete und neue Startplätze. Diese Seite ordnet die Pläne nach Themen, belegt jede Zahl mit einer Quelle und stellt zum Schluss seine bisherigen Ankündigungen dem gegenüber, was tatsächlich passiert ist. Eine Bewertung der Person nimmt sie nicht vor.
Warum Deutschland hinschauen muss
Die meisten Menschen in Deutschland kennen Elon Musk aus den Schlagzeilen und von seinen Autos. Seine nächsten Pläne betreffen das Land aber an Stellen, die weniger sichtbar sind und mehr Gewicht haben. Fünf davon lassen sich heute schon messen.
SpaceX will Handys direkt über Satelliten versorgen und kauft dafür Funkfrequenzen. Nach dem jüngsten Kauf verlor die Aktie der Deutschen Telekom im Oktober 2026 an einem Vormittag zeitweise rund sieben Prozent. In der EU werden die passenden Frequenzen 2027 neu vergeben.
SpaceX hat bei der US-Behörde FCC bis zu einer Million Satelliten beantragt, die als solarbetriebene Rechenzentren für künstliche Intelligenz um die Erde kreisen sollen. Auch die EU hat solche Rechenzentren im All untersuchen lassen.
Mit Starship will SpaceX ab 2027 wöchentlich starten und in Louisiana für 100 Milliarden US-Dollar den nach Musks Worten größten Startplatz der Erde bauen. Europa hat keine vergleichbare Rakete.
Europa baut mit IRIS² ein eigenes Satellitennetz, auch weil die Abhängigkeit von Starlink im Krieg in der Ukraine sichtbar wurde. OHB in Bremen baut daran mit.
Über Musks Plattform X und seinen Chatbot Grok laufen Verfahren der EU-Kommission. Gleichzeitig braucht SpaceX in Europa Frequenzen und Zulassungen von denselben Behörden.
Tesla betreibt in Grünheide bei Berlin seit 2022 seine einzige Autofabrik in Europa. Weil diese Seite auf Musks Zukunftspläne zielt, behandelt sie die Autos nicht weiter, die Lage der Branche steht auf der Themenseite Autoindustrie. Jedes Kapitel lässt sich über das Inhaltsverzeichnis direkt anspringen und einzeln teilen.
Mobilfunk aus dem All: Wenn der Funkmast im Weltraum hängt
Wer in Deutschland im Wald, in den Alpen oder an der Grenze wandert, kennt den Moment: Das Handy zeigt keinen Balken mehr. Nach einer Studie des Bundesdigitalministeriums von 2025 sind 2,1 Prozent der Bundesfläche ohne jeden Mobilfunk, zusammen 7.518 Quadratkilometer in rund 23.500 einzelnen Funklöchern. Betroffen sind vor allem Wälder, Naturschutzgebiete, Lagen über 1.000 Metern und Grenzregionen, 63 Prozent der Fläche liegen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Bewohnt sind sie kaum: 99,9 Prozent der Haushalte haben Empfang, rund 28.500 Haushalte liegen in solchen Lücken.
Genau dort setzt SpaceX an. Satelliten sollen ganz normale Smartphones direkt versorgen, ohne Zusatzgerät und ohne Mast in der Nähe. Was als Lückenfüller für die Netzbetreiber begann, ist seit Oktober 2026 auch ein Angriff auf ihr Kerngeschäft. Wie das österreichische INDUSTRIEMAGAZIN es in seinem Bericht zuspitzt: Warum nur die Verbindung liefern, wenn man auch den Kunden haben kann?
Zum Vergleich: 4G erreicht nach dem Mobilfunk-Monitoring des Bundes durch mindestens einen Anbieter rund 97,8 Prozent der Fläche, 5G rund 96,2 Prozent (Stand Juni 2026). Für 267 neue Standorte fördert der Bund bis Ende 2026 die Versorgung von bis zu 2.600 Quadratkilometern.
So funktioniert Handyempfang aus dem All
Jeder dieser Satelliten trägt eine Mobilfunk-Basisstation hinter einer großen ausklappbaren Antenne. Für das Handy sieht er aus wie ein gewöhnlicher Funkmast, nur 550 Kilometer hoch. Die reine Signallaufzeit liegt unter vier Millisekunden.
Rund 650 solcher Satelliten sind im Einsatz. Sie schaffen Kurznachrichten und wenig Daten für ausgewählte Apps. Eine Messstudie aus Madrid ermittelte rund 3 Megabit pro Sekunde je Funkzelle, geteilt durch alle Nutzer darin.
Die neue Generation hat eine fünfmal größere Antenne und soll Sprache, Daten und Video wie im Bodennetz liefern, unter Idealbedingungen bis 150 Megabit pro Sekunde für einen Nutzer. Sie fliegt mit Starship, mindestens 50 Satelliten pro Start, ab Mitte 2027.
Starlink-Manager Michael Nicolls sagt selbst, der Satellit könne die Datendichte von Bodennetzen nicht bieten und sei eine Ergänzung. In einer vollen Innenstadt bleibt der Mast am Boden unschlagbar.
Wo es heute schon läuft
Starlink Mobile, früher Direct to Cell genannt, läuft nach Unternehmensangaben in 32 Ländern auf sechs Kontinenten und hatte Ende September 2026 rund 22 Millionen Nutzer im Monat. Die Netzbetreiber bauten es zuerst als Notfall- und Textdienst ein.
Im Alltag nutzen ihn bisher weniger Menschen als erwartet. T-Mobile-Chef Srini Gopalan sagte im April 2026, die meiste Nutzung sehe man in Nationalparks, insgesamt „deutlich weniger als ursprünglich gedacht" (we're seeing a lot less usage than we were originally thinking). Wichtig wurde der Dienst bei Katastrophen: Während der Hurrikane Helene und Milton waren laut T-Mobile rund eine Million Nutzer darüber verbunden, bei den Bränden in Los Angeles im Januar 2025 rund 410.000. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell begründet das Geschäft genau damit: Bodennetze fielen nach Katastrophen oft als Erstes aus.
Der Angriff: SpaceX will selbst Mobilfunker werden
Bis 2025 lieferte SpaceX nur die Verbindung, Tarif und Kunde blieben beim Netzbetreiber. Dann kaufte das Unternehmen eigene Frequenzen. Am 8. September 2025 übernahm es von EchoStar Frequenzen für rund 17 Milliarden US-Dollar, am 8. Oktober 2026 kündigte es den Kauf des landesweiten 800-Megahertz-Pakets von Grain Management an, nach Berichten von Wall Street Journal und Bloomberg für rund 8 Milliarden. Niedrige Frequenzen wie 800 Megahertz durchdringen Wände, damit soll der Empfang auch im Haus funktionieren. Das Paket gehörte bis August 2026 T-Mobile US, der amerikanischen Tochter der Deutschen Telekom.
„Das ist das letzte entscheidende Stück im Frequenzpuzzle, damit SpaceX ganz Amerika mit Handyempfang abdecken kann."
Am selben Tag erklärte SpaceX, Starlink Mobile solle ein großer Mobilfunkanbieter in den USA werden, mit Satelliten und Technik am Boden. Wenige Tage zuvor, am 6. Oktober, hatte die US-Behörde FCC bis zu 15.000 Satelliten der zweiten Generation genehmigt. Eigene Tarife und Preise hat SpaceX noch nicht genannt.
- 8. Sep. 2025Kauf von EchoStar-Frequenzen, rund 17 Mrd. $
- 12. Mai 2026FCC genehmigt die Übertragung, rund 65 Megahertz
- 11. Aug. 2026T-Mobile US verkauft sein 800-MHz-Paket an Grain
- 6. Okt. 2026FCC erlaubt 15.000 Handy-Satelliten der zweiten Generation
- 8. Okt. 2026SpaceX kauft das 800-MHz-Paket von Grain, rund 8 Mrd. $
- 9. Okt. 2026Aktien von T-Mobile US, AT&T und Telekom brechen ein
- 19. Okt. 2026Vier europäische Netzbetreiber wollen gemeinsam bieten
- Mai 2027Bisherige EU-Rechte im 2-GHz-Satellitenband laufen aus
Was das für die Telekom heißt
Für die Deutsche Telekom ist T-Mobile US das wichtigste Geschäft. Sie hält nach eigenen Angaben 52,8 Prozent und prüft laufend, den Anteil zu erhöhen. Nach einer Berechnung von Börse Online stammen rund zwei Drittel des bereinigten Konzernergebnisses aus den USA. Entsprechend reagierte die Börse: Am 9. Oktober fiel T-Mobile US laut CBS News um 11 Prozent, AT&T um 7,4 Prozent. Die Telekom-Aktie lag laut Börsen-Zeitung am Morgen mit minus 4,6 Prozent am Ende des Dax, bis zum späten Vormittag laut ZDF bei minus 7,5 Prozent. Reuters meldete zum selben Zeitpunkt minus 6,5 Prozent für die Telekom, minus 4,1 für Vodafone, minus 3,9 für Telefónica und minus 2,3 für Orange.
Vorstandschef Tim Höttges begrüßte den Plan, ein eigenes Netz am Boden aufzubauen, laut Dr. Web mit „Herzlich willkommen!" und sagte zu den nötigen Antennen: „Die muss er erst mal bauen." Er hält es für keine gute Idee, SpaceX jetzt Netzkapazität zu vermieten, und fragt, warum man über Satellit telefonieren solle, wenn man am Boden schon die beste Abdeckung habe.
John Hodulik von der UBS hält die kurzfristige Wirkung auf die Branche für begrenzt. JPMorgan sieht laut Börse Express im Prognosezeitraum keine erhebliche Gefahr, die Citigroup eine ernste Bedrohung frühestens 2029, Bernstein die Konkurrenz noch Jahre entfernt. Die drei großen US-Betreiber verloren laut Financial Times zusammen rund 45 Milliarden Dollar an Börsenwert.
Zugleich ist Starlink Partner der Telekom. Am 2. März 2026 verkündeten Telekom und Starlink auf dem Mobile World Congress: Ab Anfang 2028 sollen Kunden in zehn Ländern, darunter Deutschland, dort per Satellit erreichbar sein, wo kein Mast hinreicht. Kompatible Smartphones wechseln automatisch ins Satellitennetz, vorgesehen sind Daten, Sprache, Video und Nachrichten, genutzt werden ausschließlich Starlink-Frequenzen. Telekom-Vorstand Abdu Mudesir: „Konnektivität schafft Sicherheit und Vertrauen. Und die liefern wir. Überall."
Deutschland: wer mit wem
Mit Starlink ab Anfang 2028, als erster europäischer Vertrag für die zweite Satellitengeneration. Laut Bundesnetzagentur hat die Telekom mit 1,2 Prozent die kleinste Fläche ohne Empfang.
Telekom-Mitteilung lesen ↗Setzt auf den US-Konkurrenten AST SpaceMobile. Das Gemeinschaftsunternehmen Satellite Connect Europe mit Sitz in Luxemburg baut Bodenstationen in Spanien und Großbritannien. Ein Probebetrieb in Großbritannien soll beginnen, sobald AST 45 Satelliten hat, voraussichtlich Anfang 2027. Chefin Margherita Della Valle: „Unser Zeitplan hängt stark an Raketen."
TelecomTV lesen ↗Testet seit Juni 2026 mit dem europäischen Anbieter OQ Technology aus Luxemburg in Mecklenburg-Vorpommern Kurznachrichten und Sprachnachrichten über Satellit mit normalen Smartphones, ein Jahr lang. Einen Starttermin gibt es nicht.
Telefónica-Mitteilung lesen ↗Ist an der gemeinsamen Initiative nicht beteiligt. Netzchef Michael Martin sagte im Oktober 2026: „Wir haben in Deutschland und auch in Österreich kein Wyoming." Ein vollwertiges Satellitennetz werde noch zehn bis zwanzig Jahre dauern.
inside digital lesen ↗Martins Rechnung macht die Größenordnung greifbar: Ein deutscher Netzbetreiber hat nach seiner Schätzung rund 30.000 Basisstationen und 150 bis 200 Megahertz Spektrum, Starlink über Deutschland eine hohe zweistellige Zahl Satelliten und rund 20 Megahertz. Für dichte Städte reicht das nicht, für Funklöcher schon.
Die Entscheidung fällt in Brüssel
Ob SpaceX in Deutschland eines Tages selbst als Anbieter auftreten kann, entscheidet die Vergabe des 2-Gigahertz-Satellitenbands. Die heutigen EU-Rechte von Viasat und EchoStar laufen im Mai 2027 aus. Die EU-Kommission schlug am 27. Mai 2026 eine EU-weite Neuvergabe vor: Ein Drittel geht an einen europäischen Betreiber für staatliche Nutzung in Verbindung mit IRIS², zwei Drittel sind kommerziell, davon die Hälfte nur für neue europäische Anbieter, die andere Hälfte offen auch für Unternehmen von außerhalb. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre. Kommissarin Henna Virkkunen begründete das mit den staatlichen Diensten und Europas kritischer Kommunikation. Nach einer Einschätzung der Kanzlei Greenberg Traurig fällt der Beschluss Ende 2027 oder 2028, die Zuteilung 2029.
In Washington stößt das auf Widerstand. FCC-Chef Brendan Carr schrieb, Gegenseitigkeit bleibe der Maßstab. Der US-Botschafter bei der EU, Andrew Puzder, warnte laut Financial Times vor „verheerenden" Gegenmaßnahmen. Am 19. Oktober 2026 unterschrieben Telekom, Vodafone, Orange und Telefónica eine Absichtserklärung: Sie prüfen ein gemeinsames Gebot, wollen Bodentechnik und Steuerung in Europa aufbauen und die Satelliten von einem noch offenen Partner beziehen. Das European Space Policy Institute warnt, ein solches Gebot könne am Ende an eine Gruppe mit nicht-europäischem Satellitenpartner fallen.
Die Konkurrenz im All
Großsatelliten mit 225 Quadratmeter Antenne, Verträge mit fast 60 Netzbetreibern, darunter AT&T, Verizon und Vodafone. Ziel: 45 Satelliten Anfang 2027, für Dauerabdeckung braucht AST etwa 90.
Amazon übernimmt den Satellitenbetreiber Globalstar, Abschluss 2027. Apple hat für die Satellitendienste des iPhone einen Vertrag mit Amazon Leo. Amazon will ab 2028 bis zu 5.105 Satelliten für Handys aufbauen.
Die Konstellation Qianfan führte im Juni 2026 erstmals Gespräche mit unveränderten Smartphones über einen Testsatelliten. Im Mai 2026 waren 162 Satelliten im Orbit, Ziel sind 648 bis Ende 2027.
Künstliche Intelligenz im Weltall: Rechenzentren in der Umlaufbahn
Künstliche Intelligenz braucht Rechenzentren, und Rechenzentren brauchen Strom und Kühlung. Musk sagte in der Telefonkonferenz am 20. Oktober 2026, der Engpass liege inzwischen weniger bei den Chips als bei Strom, Kühlung und Infrastruktur. Video ab 11:07 Seit Februar 2026 gehört seine KI-Firma xAI mit dem Chatbot Grok zu SpaceX. Im dritten Quartal 2026 kam die Sparte, die SpaceX „Superintelligenz" nennt, auf 7,6 Milliarden US-Dollar Umsatz. Ihre Rechenzentren auf der Erde hatten Ende September eine Anschlussleistung von 1,7 Gigawatt, das entspricht etwa der Leistung von eineinhalb großen Kraftwerksblöcken.
Auf der Erde: 13 Gigawatt bis Ende 2027
Für Ende 2027 kündigte Musk rund 13 Gigawatt Rechenleistung an, beim Ausbau von Strom und Kühlung peilt SpaceX bis zu 20 Gigawatt an. Im Rechenzentrum Colossus in Memphis kämen derzeit jeden Monat rund 200.000 neue KI-Chips vom Typ GB300 des Herstellers Nvidia hinzu. Die Chips will Musk künftig selbst fertigen: In der Terafab, über deren Baupläne KIPODE im August ausführlich berichtet hat, einer gemeinsamen Chipfabrik von Tesla und SpaceX in Texas, soll ein erster Testchip im Mai oder Juni 2027 funktionieren, die Serienfertigung im dritten oder vierten Quartal 2028 beginnen, nach Musks eigenen Worten „mit großen Fehlerbalken". Video ab 39:29
Im All: eine Million Satelliten
Der weitergehende Plan führt in die Umlaufbahn. Am 30. Januar 2026 beantragte SpaceX bei der FCC ein „Orbital Data Center System": bis zu eine Million Satelliten in 500 bis 2.000 Kilometern Höhe, die zu mehr als 99 Prozent mit Sonnenstrom rechnen, ihre Wärme ins All abstrahlen, etwa fünf Jahre halten und per Laser mit dem Starlink-Netz verbunden sind. Die Rechnung im Antrag: Eine Million Tonnen Satelliten im Jahr mit 100 Kilowatt je Tonne ergäben jedes Jahr 100 Gigawatt zusätzliche Rechenleistung. SpaceX nennt das im Antrag „einen ersten Schritt, eine Zivilisation der Kardaschow-Stufe II zu werden" (a first step towards becoming a Kardashev II-level civilization), also eine Zivilisation, die einen großen Teil der Energie ihres Sterns nutzt. Einwände konnten bis zum 6. März 2026 eingereicht werden, eine Entscheidung der FCC ist nicht veröffentlicht.
Im Juni 2026 stellte SpaceX in Bastrop, Texas, eine Satellitenfabrik für Rechenzentren im All vor. Ziel: bis Ende 2027 jedes Jahr Satelliten mit zusammen einem Gigawatt Rechenleistung, danach als Wunschziel jedes Jahr zehnmal mehr.
Der erste Typ heißt Starmind AI1: etwa 70 Meter Spannweite mit Solarflächen, bis zu 150 Kilowatt Leistung, im Mittel rund 120 Kilowatt für Rechenarbeit.
Am 24. August 2026 schrieb Musk, SpaceX habe mit Nvidia eine weltraumtaugliche Version des Rechensystems Vera Rubin entworfen. Start in den Orbit im vierten Quartal 2027, eine nennenswerte Größenordnung 2028.
Im Februar 2026 warb Musk mit der Idee eines Massentreibers auf dem Mond, einer elektrischen Schleuder, die KI-Satelliten von dort in den tiefen Weltraum schießt. Es ist eine Vision ohne Zeitplan.
Eine Schätzung von außen: Doug Anmuth, Analyst der US-Bank JPMorgan, erwartet nennenswerte Rechenleistung im Orbit ab 2029 und bis Ende 2031 etwa 75 Gigawatt. Das ist eine Prognose, keine Zusage.
„Rechnen im Orbit wird wahrscheinlich irgendwann 2029 der einzige Weg sein, KI zu vergrößern, wegen der Stromversorgung und der Genehmigungsprobleme an Land."
An Kritiker, die Rechenzentren im All wegen der Kühlung für unmöglich halten: Wer so etwas behaupte, kenne oft nicht einmal Grundwerte wie die Wärmeabgabe eines Kühlers pro Quadratmeter.
„Wie die kürzlich erweiterte Partnerschaft mit Anthropic zeigt, bietet SpaceX KI-Rechenleistung als Dienst in großem Umfang an. Wir sind mit weiteren Firmen im Gespräch."
Ausgewählt nach Bezug zu den Zukunftsplänen, Stand 24. Oktober 2026. Alle Beiträge direkt auf seinem Profil: x.com/elonmusk. Wir binden X bewusst nicht live ein, weil das Werbe- und Tracking-Skripte von X laden würde.
Die Einwände
Fachleute halten dagegen. Der US-Rechnungshof GAO schrieb am 28. April 2026, das All kühle Rechentechnik nicht effizient, Strahlung könne Daten unvorhersehbar verfälschen und Hardware schädigen, dazu kämen hohe Kosten und mehr Weltraumschrott. Astronomen warnen, bei einer Million Satelliten würde etwa alle drei Minuten einer in der Atmosphäre verglühen, heute sind es rund drei am Tag, und dabei würden Aluminiumoxid und Lithium frei. Der Astronom John Barentine sagte: „Ich fürchte, bei mehr als einer Million Objekten wäre der Kameraverschluss öfter zu als offen." (I worry that, with more than a million objects, the shutter would be closed more than it would be open)
Weltraumschrott: was passiert, wenn Satelliten verglühen
Je mehr Satelliten kreisen, desto mehr fallen auch wieder herunter. Starlink-Satelliten halten rund fünf Jahre, dann senken sie sich mit dem eigenen Antrieb ab und verglühen in der Atmosphäre. Was im All bleibt und was in der Luft landet, ist eine der großen offenen Fragen der Raumfahrt. Musk hält das Problem für beherrschbar, auf X schrieb er, der Weltraum sei so riesig, dass er jede Vorstellung übersteige.
Was beim Verglühen in die Luft gelangt
Ein Satellit verbrennt nicht spurlos, er wird zu feinem Staub in 50 bis 80 Kilometern Höhe. Eine Studie der University of Southern California rechnete 2024 vor, dass ein 250 Kilogramm schwerer Satellit rund 30 Kilogramm Aluminiumoxid in winzigen Partikeln freisetzt. 2022 waren es zusammen 17 Tonnen, rund 30 Prozent mehr Aluminium, als natürlich durch Meteoriten in die Atmosphäre kommt. Mit allen geplanten Großnetzen wären es nach dieser Studie mehr als 360 Tonnen im Jahr. Bis die Partikel in die Ozonschicht absinken, können bis zu 30 Jahre vergehen.
Gemessen von der US-Wetterbehörde NOAA mit Höhenflugzeugen über 18 Kilometern: In rund 10 Prozent der Schwebeteilchen der Stratosphäre steckten Metalle aus Raumfahrzeugen, über 20 Elemente im Verhältnis von Raumfahrt-Legierungen. Niob und Hafnium (orange) kommen in Meteoriten nicht vor.
Die Folgen sind noch kaum erforscht. Ein Modell von NOAA-Forschern ergab 2025 für ein Szenario mit 10.000 Tonnen Aluminiumoxid im Jahr eine Erwärmung von Teilen der oberen Atmosphäre über der Antarktis um rund 1,5 Grad und schwächere Winde im Polarwirbel, die Wirkung auf das Ozon ließ das Modell offen. Auch in Deutschland wird gemessen: Das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn maß nach dem Absturz einer Falcon-9-Oberstufe im Februar 2025 in rund 100 Kilometern Höhe zehnmal mehr Lithium als normal, die erste direkte Messung einer einzelnen Verglühwolke. Für den Plan mit einer Million Satelliten gibt es bislang keine Berechnung der Mengen.
„Wir würden das gern verstehen, bevor wir all diese Satelliten in die Umlaufbahn bringen, und nicht erst danach."
Was am Boden ankommt
SpaceX sagt, seine Satelliten seien so gebaut, dass sie beim Wiedereintritt vollständig verglühen. Der Astronom Jonathan McDowell sieht das bei Starlink ähnlich: Was Trümmer am Boden angehe, mache er sich keine Sorgen. Anders bei großen Raketenteilen, die unkontrolliert abstürzen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA schätzte 2023, dass bis 2035 rund alle zwei Jahre ein Mensch durch herabfallende Satellitenteile verletzt oder getötet werden könnte, 85 Prozent des Risikos entfielen auf SpaceX. SpaceX widersprach.
Auch der Luftverkehr ist betroffen: Nach einer Studie kanadischer Forscher fallen Raketentrümmer jedes Jahr mit 26 Prozent Wahrscheinlichkeit durch dicht beflogenen Luftraum. Mitautor Aaron Boley sagt, unkontrollierte Wiedereintritte seien „eine Konstruktionsentscheidung, keine Notwendigkeit". Polens Raumfahrtagentur verlangt seit dem Absturz bei Posen Pflichtangaben zu den Materialien.
Das Risiko im All: Kollisionen
Im All wächst das Gedränge. Starlink wich zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 laut Bericht an die FCC 207.152 Mal anderen Objekten aus, in zwölf Monaten über 355.000 Mal, mehr als dreimal so oft wie 2024. Eine Forschergruppe um Aaron Boley berechnet mit der „CRASH Clock", wie lange es dauern würde, bis es ohne Ausweichmanöver zu einer Kollision käme: 2018 waren es 164 Tage, im Mai 2026 nur noch rund 2,5 Tage (Vorabveröffentlichung). Im Dezember 2025 kamen sich ein Starlink und ein frisch gestarteter chinesischer Satellit auf rund 200 Meter nahe. Der Raumfahrtforscher Hugh Lewis von der Universität Birmingham erwartet, dass es trotz aller Manöver irgendwann eine Kollision mit einem aktiven Satelliten geben wird. Die Sorge dahinter ist eine Kettenreaktion, bei der jeder Zusammenstoß neue Trümmer erzeugt.
Wer aufpasst und was die Regeln sagen
Satelliten unter 2.000 km müssen spätestens fünf Jahre nach Missionsende entsorgt werden. Am 30. September 2026 nahm die FCC Satellitenlizenzen von der Umweltprüfung aus.
Die ESA strebt mit der Zero-Debris-Charta bis 2030 keinen neuen Schrott mehr an, über 200 Unterzeichner. Der geplante EU Space Act soll ab 2030 gelten, auch für Anbieter von außerhalb, die USA haben Einwände erhoben.
Das Weltraumlagezentrum in Uedem, betrieben von DLR und Bundeswehr, warnt vor Annäherungen und informiert den Katastrophenschutz bei Abstürzen. Das Radar GESTRA in Koblenz verfolgt Objekte bis 2.000 km Höhe.
Laut Eingabe an die FCC sollen beim Millionen-Plan pro Jahr rund 40.000 Satelliten verglühen und der Rest in eine entfernte Entsorgungsbahn wandern. Diese Angabe ist nur aus einem Medienbericht bekannt.
Die Konkurrenz und Europa
SpaceX ist mit der Idee nicht allein. Google testet mit dem Projekt Suncatcher einen ersten Satelliten mit vier eigenen KI-Chips, der Start war für den 1. Oktober 2026 auf einer SpaceX-Rakete geplant. Blue Origin, die Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos, beantragte im März 2026 mehr als 50.000 Rechensatelliten, das Start-up Starcloud rund 60.000. Europa hat 2024 mit der Studie ASCEND von Thales Alenia Space im EU-Forschungsprogramm Horizont Europa untersucht, ob Rechenzentren im All sinnvoll sind. Ergebnis: rund ein Gigawatt bis 2050 sei denkbar, wenn Raketen über ihre Lebensdauer etwa zehnmal weniger Emissionen verursachen. Zwischen diesem Ziel und Musks Ankündigung von einem Gigawatt pro Jahr ab Ende 2027 liegt mehr als eine Größenordnung.
Grok und die europäischen Regeln
In Europa ist Musks KI vor allem Gegenstand von Verfahren. Am 26. Januar 2026 eröffnete die EU-Kommission ein förmliches Verfahren nach dem Gesetz über digitale Dienste gegen X, weil mit Grok sexualisierte Fälschungen von Bildern erzeugt und verbreitet wurden. Die irische Datenschutzbehörde prüft nach einem Bericht von The Decoder seit April 2025, ob X öffentliche Beiträge europäischer Nutzer ohne gültige Einwilligung zum Training von Grok verwendet hat. Ergebnisse liegen in beiden Fällen noch nicht vor. Wer KI-Rechenleistung aus dem All verkaufen will, wird sie auch Kunden in Europa anbieten, und für sie gelten die europäischen Regeln für künstliche Intelligenz und Datenschutz.
Musks Prognosen zu Superintelligenz und Arbeit haben wir im KI-Radar geprüft: Musk: fünf Jahre bis zur Superintelligenz. Zur Chipfabrik in Texas: Terafab in Texas. Wie seine Arbeitsprognose neben deutschen Messdaten steht: Drei Prognosen, eine Messung. Grundlagen zur KI in Deutschland: Themenseite Künstliche Intelligenz.
Starbase Louisiana: der geplante größte Startplatz der Erde
Am 25. August 2026 verkündeten Louisianas Gouverneur Jeff Landry und SpaceX in Abbeville den Bau eines neuen Startplatzes für Starship, Musk war per Video zugeschaltet. Das Gelände liegt bei Pecan Island im Bezirk Vermilion an der Golfküste, auf rund 125.000 Acres, gut 500 Quadratkilometern, früherem Land des Ölkonzerns ExxonMobil. Das ist mehr als die Hälfte der Fläche Berlins. SpaceX und Landry nennen eine Investition von 100 Milliarden US-Dollar, die größte in der Geschichte des Bundesstaats. Eine Aufschlüsselung dieser Summe gibt es laut Fortune nicht.
Pecan Island ist ein Dorf mit rund 200 ständigen Einwohnern auf einem schmalen Landrücken in der Marsch, mit einem Laden für Treibstoff, Lebensmittel und Jagdbedarf. Im Winter kommen die Entenjäger. Die geplanten Rampen liegen nach Angaben bei der Bürgerversammlung rund zehn Kilometer vom Ort entfernt, südlich am Freshwater Bayou Canal. Der ganze Bezirk Vermilion hat rund 57.000 Einwohner.
Wie es dazu kam: ein Jahr im Verborgenen
Das Projekt lief unter dem Codenamen „Project Osprey". Laut dem Sender WWNO unterschrieben Dutzende Amtsträger von Land und Gemeinden Vertraulichkeitserklärungen, mehr als 100 Mitarbeiter des Gouverneurs haben Pauschalerklärungen unterzeichnet. Öffentlich wurde zuerst ein Grundstückskauf: Am 1. Mai 2026 beurkundete das Gericht in Vermilion den Verkauf von 14 Acres in Pecan Island an einen Käufer aus Brownsville in Texas, der SpaceX als Arbeitgeber angibt. Eine Woche später bestätigte Senator Bob Hensgens Gespräche zwischen einer Raumfahrtfirma und ExxonMobil. Pächter von Jagdhütten verloren ihre Verträge, Makler Jim Keaty sagte: „Alle nehmen ihre Grundstücke vom Markt." (Everyone is taking their property off of the market.)
- 31. März 2026Sieben Gesetzentwürfe für Raumfahrtfirmen eingebracht
- 1. Mai 2026Erster Grundstückskauf in Pecan Island beurkundet
- Ende Mai 2026Landry unterschreibt die ersten vier Gesetze
- Juni 2026Vergleich mit ExxonMobil im Streit um Küstenschäden
- 25. Aug. 2026Ankündigung in Abbeville, 100 Milliarden Dollar
- 24. Sep. 2026Bürgerversammlung in Pecan Island und Abbeville
- 25. Sep. 2026Antrag für Straße, Brücke und Hafen eingereicht
- 2027 bis 2029Baubeginn 2027, erster Start 2028 oder 2029
Den Weg ebnete das Parlament in Baton Rouge. Kurz vor der Frist am 31. März brachten die Republikaner Tony Bacala und Jack McFarland sieben Gesetzentwürfe ein, nach Berichten auf Bitten der Regierung. Bis Ende Mai unterschrieb Landry die ersten: Rückerstattung der Umsatzsteuer ab einer Milliarde Dollar Investition und 200 Jobs, Grundsteuerbefreiung auch für Raumfahrtanlagen, Raumhäfen als kritische Infrastruktur, deren unbefugtes Betreten ein Verbrechen ist, und Projektunterlagen, die von der Akteneinsicht ausgenommen sind. Zwei weitere Gesetze bilden einen Haftungsschild: Nachbarn können wegen Lärm, Licht, Rauch oder Erschütterungen nicht klagen, wenn die Firma mindestens 20.000 zusammenhängende Acres besitzt und nutzt, einstweilige Verfügungen gegen den Betrieb sind ausgeschlossen. Der Schutz entfällt nur, wenn die Firma gegen Auflagen ihrer FAA-Lizenz verstößt. Der Umweltanwalt Bill Goodell aus Lafayette hält beide Gesetze für verfassungswidrig.
Im Juni 2026 verkündete Landry einen Vergleich mit ExxonMobil in einer von 42 Klagen wegen Küstenschäden, die Bedingungen sind nicht öffentlich. Exxon besaß das Land seit den 1950er-Jahren und übertrug es an den Staat. Wie SpaceX es übernimmt, berichten die Quellen unterschiedlich: Verite News schreibt von einem Kauf der rund 125.000 Acres für 100 Millionen Dollar, The Lens von einer Pacht, aus der SpaceX laut dem Steuerabkommen jederzeit für 1.000 Dollar aussteigen kann.
Warum gerade dort
Starship fliegt mit Methan und flüssigem Sauerstoff. Louisiana gehört zu den größten Gasförderern der USA, das Methan soll vor Ort aus Pipelinegas entstehen. Shotwell: „Wir haben direkten Zugang zu dem Erdgas, das diese Raketen in die Umlaufbahn bringt."
Über den Golf kann Starship nach Süden in polare, sonnensynchrone Bahnen starten. Die braucht SpaceX für die geplanten KI-Satelliten mit Dauersonne. Texas ist im Süden durch mexikanischen Luftraum begrenzt, Florida startet nach Osten.
Die Raketen werden weiter in Texas gebaut und per Schiff gebracht. Der Golf und tiefes Wasser erlauben den Transport, eine Raketenfabrik vor Ort ist laut SRF nicht geplant.
Texas darf bis zu 25 Starts im Jahr, Florida ist für 44 an Rampe 39A geprüft. Für 30 Starts am Tag reicht beides nicht. Die NASA nutzt in Mississippi für ihr Testzentrum eine ähnlich große Pufferzone von 125.000 Acres.
Was dort entstehen soll
Geplant sind laut SpaceX fünf Startkomplexe mit je zwei Türmen und eigenem Tanklager, dazu Treibstoffproduktion, ein eigenes Kraftwerk, Anlagen zur Aufbereitung der Raketen und Wohnungen für Mitarbeiter und Familien. Hinzu kommt nach Berichten des Raumfahrtdienstes Payload und des Schweizer Senders SRF voraussichtlich ein eigener Flughafen, Pläne dafür hat SpaceX noch nicht vorgelegt. Musk schrieb auf X, Starbase Louisiana werde am Ende mehr als ein Dutzend Türme haben und mehr als 30 Starship-Flüge am Tag ermöglichen. In der Telefonkonferenz am 20. Oktober sprach er von „20 oder mehr" Türmen und sagte, intern strebe man den ersten Start in zwei Jahren an: „2028 ist unser Ziel, aber 2029 ist sehr wahrscheinlich." ('28 would be -- is our goal. But I think '29 is highly likely.) Landry verglich das Projekt mit dem Kauf Louisianas durch die USA: „1803 schenkte Louisiana Amerika einen Kontinent. Heute schenken Louisiana und SpaceX Amerika die Sterne." (In 1803, Louisiana gave America a continent … Today, Louisiana and SpaceX will give America the stars.)
Der erste Bauantrag kam am 25. September 2026. Unter dem Namen „Southwest Louisiana Coastal Infrastructure Improvement Project" beantragte SpaceX nach Berichten von Acadiana News First eine vierspurige Schwerlaststraße über 15,5 Meilen, eine 1,53 Meilen lange Hochbrücke und einen gut einen Kilometer langen Kai südlich der Schleusen von Freshwater City. Ausgebaggert werden sollen rund 3,7 Millionen Kubikyard, der Bau soll vom 1. März 2027 bis 1. September 2032 dauern. Nach Berechnung von The Lens gehen dabei fast 400 Acres Marsch verloren. Neuen Strom will SpaceX laut der Wirtschaftsförderung LED selbst bezahlen, damit bestehende Kunden nicht belastet werden. Welche Baufirma und welcher Kraftwerkstyp, ist noch offen.
Was Louisiana davon hat und was es gibt
3.000 direkte Arbeitsplätze bis 2035 mit im Schnitt 92.600 Dollar Jahresgehalt, dazu rund 8.100 indirekte Jobs (Musk sprach im Video von etwa 10.000). 60 bis 80 Prozent der Belegschaft sollen aus der Region kommen. 20 Millionen Dollar sofort und mindestens 25 Millionen im Jahr über 25 Jahre anstelle der Grundsteuer, laut LED zusammen über 825 Millionen. Dazu 25 Millionen Spende an die Community Foundation of Acadiana.
Steuervorteile, die der Louisiana Illuminator auf rund 27,5 Milliarden Dollar schätzt: knapp 23,8 Milliarden Grundsteuerbefreiung über 25 Jahre und rund 3,6 Milliarden Umsatzsteuer-Rückerstattung über 20 Jahre, dazu 22 Prozent Zuschuss auf die Lohnsumme. Nach der Rechnung von WWNO zahlt SpaceX einen Dollar für jede 38 Dollar Steuer, die sonst fällig wären.
„SpaceX ist für Louisiana so, als würde man zum ersten Mal Öl finden."
Jan Moller von der Denkfabrik Invest in Louisiana sieht das anders: „Das Entscheidende ist, dass wir wenig darüber wissen. Genau so ist es gewollt." (The big thing here is we don't know much about this. That is exactly by design.) Die Steuervorteile nannte er „eine astronomische Summe". Landry verteidigte das Tempo gegenüber NPR mit dem Nachbarstaat: „Glauben Sie, ich lasse mir von Texas die Show stehlen?" (You think I want Texas to steal my thunder?)
Die Küste, die verschwindet
1973
2011Louisianas Küste verliert seit Jahrzehnten Land. Nach dem US-Geologiedienst USGS gingen zwischen 1932 und 2016 netto rund 4.833 Quadratkilometer verloren, etwa ein Viertel der Landfläche, zuletzt rund 28 Quadratkilometer im Jahr. Im Becken des Mermentau, zu dem das Gelände gehört, wurden seit den 1930er-Jahren über 117.000 Acres Marsch zu offenem Wasser, auch durch Kanäle der Öl- und Gasindustrie. Der Hurrikan Rita drückte 2005 eine Sturmflut von 10,4 Fuß, gut drei Metern, nach Pecan Island.
SpaceX verspricht, zuerst die Küste zu sichern, mit Wellenbrechern und neuer Marsch auf „Tausenden Acres". Shotwell: „Wir verpflichten uns, unseren Teil dazu beizutragen, dass dieses Land nicht verschwindet." (We are committed to doing our part to ensure that this land doesn't disappear.) Die Anlagen seien für einen Sturm ausgelegt, wie er statistisch alle 500 Jahre vorkommt. Eine feste Summe oder Fläche gibt es nach Auskunft von Michael Hare, Chef der staatlichen Küstenbehörde CPRA, gegenüber Verite News aber nicht. Hare hörte auch von nur 1.000 bis 1.500 bebauten Acres, SpaceX sprach bei der Bürgerversammlung von rund einem Drittel der Gesamtfläche.
Vögel, Schildkröten und eine Ausnahme von 13 Gesetzen
Das Gelände liegt zwischen dem staatlichen Rockefeller-Wildschutzgebiet im Westen und dem Rainey-Schutzgebiet der Audubon-Gesellschaft im Osten, im Zugweg des Mississippi, den laut National Wildlife Federation rund 40 Prozent der nordamerikanischen Wasservögel nutzen. Dort leben der bedrohte Schreikranich, der Gelbfuß-Regenpfeifer und die Atlantische Bastardschildkröte. Am 30. Juli 2026 veröffentlichte die FAA einen Regelentwurf, der bei Startlizenzen Ausnahmen von 13 Bundesgesetzen erlaubt, darunter das Umweltprüfgesetz NEPA, das Artenschutzgesetz und das Küstenzonengesetz. Die Louisiana Wildlife Federation, die National Wildlife Federation und die Pontchartrain Conservancy schrieben am 24. August an die FAA. Sie lehnen nicht die Raumfahrt ab, sondern den Wegfall der Prüfung: „Die Marsch wird so oder so aufgefüllt, die Vögel so oder so vertrieben, die Feuchtgebiete gehen so oder so verloren." Ob die Regel inzwischen gilt, war bis Redaktionsschluss nicht zu klären.
Zum Vergleich: Für Falcon 9 in Texas dauerte die Umweltprüfung etwa 26 Monate, für Starship etwa 19 Monate mit über 75 Auflagen. Für Texas kündigte die FAA am 13. Oktober 2026 eine neue Umweltprüfung an, geprüft werden bis zu 456 Starts im Jahr statt heute 25. Für Louisiana ist bislang keine Genehmigung erteilt und kein FAA-Lizenzverfahren öffentlich.
Die Menschen in Pecan Island
Am 24. September 2026 kam SpaceX in die Schule von Pecan Island, nach Angaben von The Lens kamen rund 150 Menschen, etwa die Hälfte des Dorfs. Fragen waren nur schriftlich auf Karten möglich. Die Firma beschrieb den Startlärm wie eine zugeschlagene Tür, die Rückkehr wie einen Schuss. Kleinere Glasschäden seien möglich, dafür gebe es ein Schlichtungsverfahren. Um die Rampen wird eine Sperrzone von drei bis fünf Meilen gelten, bis an die Küste und in den Golf. Chefingenieur Mark Soltys bestätigte, dass der Zugang bei häufigen Starts eingeschränkt sein wird.
„Die Vögel fliegen bei einem Start vielleicht weg, aber ich garantiere, sie kommen zurück."
„Warum sollten die Vögel zurückkommen?"
„Wir wissen nicht, was bei 30 Flügen passiert."
„Jeder, der etwas Wichtiges weiß, steht unter Schweigepflicht."
„Wir wissen nicht, wie viel Lärm auf uns zukommt."
In Texas, wo Starbase im Mai 2025 eine eigene Stadt wurde, klagen nach Berichten 60 bis 80 Haushalte aus dem Rio Grande Valley wegen Schäden durch Überschallknalle. Ein SpaceX-Vertreter sagte in Pecan Island, man habe dort „keinerlei Sachschäden" festgestellt.
Verwechslungsgefahr: Eine Firma namens „Starbase Louisiana Inc." hat erklärt, nicht mit SpaceX verbunden zu sein (KATC, 27. August 2026). Widersprüchliche Angaben zu Fläche, Kauf oder Pacht und bebauter Fläche sind im Text benannt.
Starship: Was SpaceX als Nächstes vorhat
Starship ist die größte Rakete, die je gebaut wurde: eine Unterstufe, Super Heavy genannt, und darauf ein Raumschiff, beide so konstruiert, dass sie wieder landen und erneut fliegen sollen. Am 28. September 2026 erreichte das Raumschiff beim 14. Testflug erstmals eine Erdumlaufbahn. Es flog in rund 275 Kilometern Höhe etwa sechs Mal um die Erde, setzte 26 Starlink-Satelliten der neuen dritten Generation aus und wasserte nach knapp zehn Stunden gezielt im Pazifik. An Unterstufe und Raumschiff fiel je ein Triebwerk aus, die Zeit im Orbit wurde deshalb verkürzt.
Flug 15: der doppelte Fang

In der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am 20. Oktober 2026 kündigte Musk für den nächsten Monat Flug 15 an. Dabei will SpaceX erstmals beide Stufen mit den Greifarmen des Startturms auffangen, die Unterstufe und das Raumschiff. Unterstufen hat SpaceX schon mehrfach so gefangen, ein Raumschiff noch nie. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell sagte, man erwarte, dass die Lizenz der US-Luftfahrtbehörde FAA für Flug 15 die Rückkehr zum Startplatz und den Fang beider Stufen umfasst. Gelänge es, wäre zum ersten Mal eine Rakete, die eine Umlaufbahn erreichen kann, vollständig zurückgekehrt. Musk nannte das „einen tiefgreifenden technologischen Meilenstein in der Geschichte der Zivilisation" (a profound technology milestone in the history of civilization) und sagte: „Ein Erfolg ist bei diesen ersten Flügen nicht garantiert, aber ich würde sagen, es ist wahrscheinlicher als nicht, dass es beim nächsten Flug gelingt." (success is not guaranteed on these first flights, but I'd say it's more likely than not that this succeeds next flight) Video ab 5:38
Warum das so viel Gewicht hat: Eine Rakete, die wie ein Flugzeug landet und nach kurzer Prüfung wieder startet, kostet pro Flug vor allem Treibstoff. Wird das Raumschiff verbrannt oder versenkt, muss jedes Mal ein neues gebaut werden. Nach Musks Plan soll Starship im ersten Halbjahr 2027 wöchentlich fliegen und bis Ende 2027 mindestens zweimal pro Woche. Video ab 7:56
Mond und Mars

Starship soll für die NASA Astronauten auf den Mond bringen, SpaceX hat den Auftrag für die Landefähre der Artemis-Missionen. Nach dem aktuellen Plan der NASA wird Artemis III Ende 2027 ein Test in der Erdumlaufbahn, bei dem Raumschiffe an die Landefähren von SpaceX und Blue Origin andocken sollen, der erste Landeversuch ist mit Artemis IV im Jahr 2028 vorgesehen. Vor Flügen zum Mond muss Starship lernen, im All aufgetankt zu werden, SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell nannte dafür Anfang 2027.
Den Mars hat Musk nach hinten geschoben. Am 15. März 2025 hatte er auf X angekündigt, Starship breche „Ende nächsten Jahres" zum Mars auf, mit dem Roboter Optimus an Bord. Am 8. Februar 2026 schrieb er dann, SpaceX habe den Schwerpunkt bereits auf den Bau einer „selbstwachsenden Stadt auf dem Mond" verlegt, die in weniger als zehn Jahren möglich sei, eine Stadt auf dem Mars brauche mehr als 20 Jahre. Ein Marsflug im Startfenster Ende 2026 ist nicht angekündigt.
Satelliten in einer neuen Größenordnung
Der eigentliche Zweck der vielen Starts ist das Satellitennetz. Musk sagte in der Konferenz, ein einziger, nur etwa halb beladener Starship-Flug habe so viel Starlink-Bandbreite ins All gebracht wie zehn Starts der kleineren Falcon 9. Er erwartet innerhalb von etwa drei Jahren rund 100.000 Starlink-Satelliten mit zusammen etwa der hundertfachen Bandbreite des heutigen Netzes. Als Grund nennt er den Bedarf künstlicher Intelligenz: KI-Programme, die selbstständig Aufgaben erledigen, würden je Programm mehr Daten übertragen als ein Mensch, und es werde mehr von ihnen geben als Menschen. Video ab 9:35
Börse und Zahlen: das Geld für die Pläne
Am 12. Juni 2026 ging SpaceX an die Technologiebörse Nasdaq, Kürzel SPCX. Der Ausgabepreis lag bei 135 US-Dollar je Aktie, das entsprach einer Bewertung von rund 1,77 Billionen US-Dollar. Mit 75 Milliarden Dollar im Grundangebot und 85,7 Milliarden einschließlich der Mehrzuteilung war es der größte Börsengang der Geschichte. Das Geld finanziert genau die Pläne auf dieser Seite: Starship, Satelliten und Rechenzentren.
Schlusskurse an der Nasdaq vom 12. Juni bis 23. Oktober 2026, Quelle: Yahoo Finance. Stand: Handelsschluss 23. Oktober 2026. Kurse schwanken, die Grafik ist keine Anlageempfehlung.
Der Kurs zeigt, wie stark Erwartungen schwanken. Nach dem ersten Handelstag stieg die Aktie innerhalb von zwei Tagen auf 211,39 Dollar und fiel bis Ende Juli auf 108,37 Dollar, unter den Ausgabepreis. Seit Mitte August bewegt sie sich überwiegend zwischen rund 135 und 172 Dollar. Nach den Quartalszahlen am 20. Oktober stieg sie am Folgetag um rund acht Prozent und gab danach wieder nach, am 23. Oktober schloss sie bei 147,49 Dollar.
„Dramatisch überbewertet, könnte man sagen, zumal das Unternehmen keinen Gewinn macht. Aber man hat wiederverwendbare Raketen und auch das größte Satellitennetzwerk der Welt. Das ist schon Substanz. Es ist nicht nur Vision."
Die Zahlen des dritten Quartals
In der Telefonkonferenz vom 20. Oktober 2026 meldete SpaceX für Juli bis September einen Umsatz von 14,6 Milliarden US-Dollar, 161 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, und einen Nettogewinn von 4,4 Milliarden nach einem Verlust von 1,1 Milliarden im Vorjahresquartal. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 306 Prozent auf 8,8 Milliarden. Für das erste Quartal 2027 erwartet SpaceX bereits 33 bis 37 Milliarden Dollar Umsatz. Der Auftragsbestand lag Ende September bei 63 Milliarden Dollar.
Angaben von SpaceX in der Telefonkonferenz vom 20. Oktober 2026. * Prognose: SpaceX erwartet für das erste Quartal 2027 33 bis 37 Milliarden Dollar.
Die größte Sparte: Rechenleistung für künstliche Intelligenz, die SpaceX vermietet, dazu Grok. 7 Milliarden davon entfallen auf Rechenzentren und Cloud-Dienste, 608 Millionen auf die übernommene Programmierfirma Cursor. Der Assistent Grok Bot hatte Anfang Oktober 800.000 zahlende Nutzer pro Woche.
Vor allem Starlink, 69 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ein Privatkunde zahlt im Schnitt 69 Dollar im Monat. Das Geschäft mit Firmen und Behörden wuchs um 91 Prozent, darunter Starshield für die US-Regierung.
Raketenstarts für Kunden. Im Quartal unterschrieb SpaceX 18 neue Starts für die nationale Sicherheit der USA und einen Vertrag, mit Starship Fracht auf die Mondoberfläche zu bringen.
Alle Quartalszahlen aus der Telefonkonferenz vom 20. Oktober 2026, nachzuhören in der vollständigen Aufzeichnung ab Minute 27, Mitschrift bei The Motley Fool.
Eine Firma oder zwei?
Seit Oktober 2026 prüfen Sonderausschüsse aus unabhängigen Mitgliedern der Verwaltungsräte von Tesla und SpaceX, ob die beiden Unternehmen zusammengelegt werden sollen. Musk sagte in der Konferenz, er halte das für eine gute Idee, dürfe aber an den Beratungen nicht teilnehmen, weil er befangen sei. Eine Einigung gebe es nicht, und bei Tesla müsste die Mehrheit aller ausgegebenen Aktien zustimmen, gezählt werden also auch Aktionäre, die gar nicht abstimmen. Musk hält nach Berichten rund 20 Prozent an Tesla und mehr als die Hälfte der Stimmrechte an SpaceX. Video ab 49:14
Was der Börsengang über die Bewertung von künstlicher Intelligenz verrät: Größter Börsengang der Geschichte: Lehren aus SpaceX im KI-Radar.
Starlink, IRIS² und Europas Antwort
Starlink ist das Satelliteninternet von SpaceX. Laut dem Börsenprospekt von SpaceX hatte der Dienst am 31. März 2026 weltweit 10,3 Millionen Kunden, nach 4,4 Millionen Ende 2024 und 8,9 Millionen Ende 2025. In der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal am 4. August 2026 nannte SpaceX rund 10.200 aktive Starlink-Satelliten und 167 Märkte. Wie viele Kunden Starlink in Deutschland hat, veröffentlichen weder SpaceX noch die Bundesnetzagentur. Ende September 2026 meldete SpaceX weltweit 13,6 Millionen Kunden.
Die Ukraine als Weckruf
Wie wichtig das Netz militärisch ist, zeigt der Krieg in der Ukraine. Musk schrieb am 9. März 2025 auf X, sein Starlink-System sei „das Rückgrat der ukrainischen Armee" (my Starlink system is the backbone of the Ukrainian army). Polens Außenminister Radosław Sikorski sagte damals, Polen bezahle die Starlink-Terminals der Ukraine mit rund 50 Millionen US-Dollar im Jahr. Dass ein einzelnes Privatunternehmen eine so zentrale Verbindung kontrolliert, gilt in der europäischen Debatte seitdem als Abhängigkeit, die verringert werden soll.
IRIS², Europas eigenes Netz
IRIS² ist die geplante Satellitenkonstellation der EU für sichere Regierungskommunikation, also ein Verbund vieler Satelliten, die zusammenarbeiten. Am 16. Dezember 2024 schloss die EU einen zwölfjährigen Vertrag mit dem Konsortium SpaceRISE aus SES, Eutelsat und Hispasat. Die Kosten lagen damals bei 10,6 Milliarden Euro, davon 6 Milliarden von der EU, 550 Millionen von der Europäischen Weltraumorganisation ESA und mehr als 4 Milliarden von privaten Geldgebern. Am 7. August 2026 wurde der Plan vergrößert: 348 Satelliten, davon 330 in niedriger und 18 in mittlerer Umlaufbahn, dazu 66 weitere für Verteidigung und Notfälle. Die ersten Starts sind für 2029 geplant. Neue Gesamtkosten hat die Kommission nicht veröffentlicht.
Zum Vergleich der Größenordnung: Starlink hat heute rund 30-mal so viele aktive Satelliten, wie IRIS² insgesamt bekommen soll. IRIS² ist aber nicht als Massenangebot für Haushalte gedacht, sondern für Behörden, Streitkräfte und gesicherte Verbindungen.
Was deutsche Firmen dabei bauen
Die Bremer OHB SE erhielt am 2. September 2026 vom Satellitenbetreiber SES den Auftrag über 18 Satellitenplattformen für die mittlere Umlaufbahn von IRIS², Wert knapp eine Milliarde Euro. OHB-Chef Marco Fuchs nannte IRIS² „einen bedeutenden weiteren Schritt Europas in die Unabhängigkeit". Für die Bundeswehr kündigte Verteidigungsminister Boris Pistorius im September 2025 an, bis 2030 rund 35 Milliarden Euro für Fähigkeiten im Weltraum auszugeben. Für die geplante Satellitenkommunikation SATCOMBw Stufe 4 nennt Reuters rund 10 Milliarden Euro, eine erste Flotte von rund 40 Satelliten ab 2029 und eine Vergabe um den Jahreswechsel 2026/2027. OHB und Rheinmetall bewerben sich darum mit einem im Juni 2026 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen.
Ausführlich mit allen Satellitenprogrammen der Bundeswehr und der deutschen Raumfahrtindustrie: Themenseite Raumfahrt Deutschland, Kapitel 08 bis 10.
X und die deutsche Politik
Musk hat sich mehrfach direkt in die deutsche Politik eingeschaltet. In der Welt am Sonntag erschien Ende Dezember 2024 ein Gastbeitrag, in dem er die AfD „den letzten Funken Hoffnung für dieses Land" nannte, daneben druckte die Zeitung eine Gegenrede ihres künftigen Chefredakteurs. Am 9. Januar 2025 sprach er mit AfD-Chefin Alice Weidel eine gute Stunde live auf X, am 25. Januar 2025 war er per Video beim Wahlkampfauftakt der AfD in Halle zugeschaltet und sagte, es gebe „zu viel Fokus auf vergangener Schuld".
Musk begründet seine Haltung mit Meinungsfreiheit und Kritik an der Migrationspolitik und hält die Einstufung der AfD als rechtsextrem für falsch. Als die EU-Kommission X am 5. Dezember 2025 mit 120 Millionen Euro bestrafte, nannte der US-Außenminister Marco Rubio das einen Angriff ausländischer Regierungen auf amerikanische Plattformen. Musk schrieb danach, die EU solle abgeschafft werden.
Friedrich Merz, damals Unionskanzlerkandidat, nannte den Wahlaufruf „übergriffig und anmaßend", Kanzler Olaf Scholz riet: „Don't feed the troll", füttere den Troll nicht. Die Bundesregierung zeigte sich „sehr besorgt über die Entwicklung auf X", blieb aber auf der Plattform. Die EU begründete ihre Strafe mit dem irreführenden blauen Haken, einem undurchsichtigen Werbearchiv und verweigertem Datenzugang für Forschende.
Diese Seite bewertet die politischen Positionen nicht. Für die Zukunftspläne ist der Streit trotzdem wichtig: Musks Unternehmen brauchen in Europa Frequenzen, Zulassungen und Genehmigungen, und darüber entscheiden genau die Regierungen und Behörden, mit denen er öffentlich streitet.
Ankündigungs-Bilanz: Was Musk angekündigt hat und was daraus wurde
Musk sagte im Juli 2026 im Gespräch mit dem Economist von sich selbst, er sei sehr gut darin, die Zukunft vorherzusagen, nicht perfekt, aber mit hoher Trefferquote. Diese Bilanz prüft das an zwölf öffentlich dokumentierten Ankündigungen aus Raumfahrt, Fahrzeugen und künstlicher Intelligenz. Ausgewählt wurden Ankündigungen mit konkretem Inhalt und überprüfbarem Ergebnis, eingetretene ebenso wie verfehlte. Eine Stichprobe von zwölf Fällen ist keine Statistik, sie zeigt aber ein Muster.
Wiederverwendbare Rakete
Angekündigt: Am 29. September 2011 stellte Musk im National Press Club in Washington das Ziel einer wiederverwendbaren Falcon 9 vor, ohne Termin.
Eingetreten: Am 21. Dezember 2015 landete erstmals eine Erststufe nach einem Flug in die Umlaufbahn. 2025 flog eine gebrauchte Rakete zum 500. Mal.
Belege: Planetary Society · collectSPACE
Starlink
Angekündigt: Am 16. Januar 2015 in Seattle: rund 4.000 Satelliten, aktiv „nicht früher als in fünf Jahren“.
Eingetreten: Erste Satelliten im Mai 2019, Ende September 2026 nach SpaceX-Angaben 13,6 Millionen Kunden und mehr als 10.000 aktive Satelliten.
Belege: GeekWire · TechCrunch
Tesla-Werk in Brandenburg
Angekündigt: Am 12. November 2019 in Berlin. Tesla plante den Produktionsstart für den Frühsommer 2021.
Eingetreten: Eröffnung am 22. März 2022, rund neun Monate später, nach Verzögerungen durch Pandemie, Lieferketten und Genehmigungsverfahren.
Belege: IBTimes · pv magazine
Fracht 2022, Menschen 2024 zum Mars
Angekündigt: Am 29. September 2017 auf dem Astronautischen Kongress in Adelaide: Schiff in etwa fünf Jahren startbereit, Fracht 2022, Menschen 2024.
Eingetreten: Bis Oktober 2026 kein Flug zum Mars.
Starship zum Mars Ende 2026
Angekündigt: Am 15. März 2025 auf X: Starship breche Ende 2026 zum Mars auf, mit dem Roboter Optimus an Bord.
Eingetreten: Laut Wall Street Journal im Februar 2026 zugunsten der Mondlandung zurückgestellt, Musk nannte 2026 „möglich, aber unwahrscheinlich“. Kein Marsflug angekündigt.
Belege: Inquirer/AFP · Anadolu
Autonom von Los Angeles nach New York
Angekündigt: Am 19. Oktober 2016: eine Vorführfahrt mit voller Autonomie quer durch die USA bis Ende 2017.
Eingetreten: Die Fahrt fand nicht statt.
Belege: The Verge · Übersicht Wikipedia
Eine Million Robotaxis 2020
Angekündigt: Am 22. April 2019: „nächstes Jahr mit Sicherheit“ mehr als eine Million Robotaxis auf der Straße.
Eingetreten: Der erste Robotaxi-Dienst startete im Juni 2025, begrenzt auf Austin in Texas.
Robotaxi in Austin ab Juni 2025
Angekündigt: Am 29. Januar 2025: im Juni in Austin fahrerloses Fahren als bezahlter Dienst.
Eingetreten: Start am 22. Juni 2025, anfangs für geladene Fahrgäste und mit Sicherheitsbegleiter auf dem Beifahrersitz, also mit Einschränkungen.
Belege: Übersicht Wikipedia · The Verge
Tausende Roboter Optimus 2025
Angekündigt: Am 29. Januar 2025: rund 10.000 Optimus sollten 2025 gebaut werden, „mehrere tausend“ werde man schaffen.
Eingetreten: Keine belegte Stückzahl für 2025. Laut Tesla-Quartalsbericht laufen im Oktober 2026 die ersten Roboter in Serienqualität in Fremont vom Band.
Belege: Fortune · Tesla North
Gehirnchip am Menschen
Angekündigt: Am 30. November 2022: Neuralink beginne in etwa sechs Monaten mit Versuchen am Menschen.
Eingetreten: Das erste Implantat wurde am 28. Januar 2024 eingesetzt, rund acht Monate später als angekündigt.
Belege: Popular Science · Popular Science
Grok 5 bis Ende 2025
Angekündigt: Am 7. August 2025 auf X: Grok 5 komme vor Jahresende.
Eingetreten: Bis Oktober 2026 nicht veröffentlicht, aktuell ist Grok 4.5 aus dem Juli 2026.
Belege: AI Reiter · Prognosemarkt
Tunnel zum Flughafen Chicago
Angekündigt: Am 14. Juni 2018 mit der Stadt Chicago: in zwölf Minuten von der Innenstadt zum Flughafen O’Hare, durch einen Tunnel von Musks Boring Company.
Eingetreten: Nach dem Bürgermeisterwechsel 2019 politisch beendet, gebaut wurde nichts.
Belege: Stadt Chicago · Futurism
Was das Muster zeigt. Bei den großen Richtungen lag Musk oft richtig: wiederverwendbare Raketen, ein Satellitennetz für Millionen Haushalte, Elektroautos in Massenproduktion. Bei Terminen lag er häufig daneben, besonders beim autonomen Fahren, bei Robotern und beim Mars. Für die Einordnung neuer Ankündigungen heißt das: Ziel und Termin lassen sich getrennt bewerten, beim Ziel war seine Bilanz deutlich besser als beim Termin.
Musks offene Ankündigungen im Countdown
Elf Ankündigungen aus den vergangenen Monaten, sortiert nach dem Termin, den Musk oder SpaceX selbst genannt haben. Der Balken zeigt, wie viel der angekündigten Frist schon verstrichen ist, er läuft jeden Tag weiter. Diese Seite trägt nach, was eintritt und was nicht. Zum Vergleich: In der Bilanz oben trafen 3 von 12 früheren Ankündigungen pünktlich ein.
Flug 15: Unterstufe und Raumschiff am Turm gefangen
Starship wird im All aufgetankt, Voraussetzung für Mond und Mars
Starship startet im Wochentakt
Erster funktionsfähiger Testchip aus der eigenen Chipfabrik Terafab
Satelliten mit 1 Gigawatt KI-Rechenleistung pro Jahr im All
13 Gigawatt Rechenleistung bei SpaceX auf der Erde
Handyempfang über Satellit für Telekom-Kunden in Deutschland
Neuer Starlink-Handydienst mit der zweiten Satellitengeneration
Erster Start von Starbase Louisiana
Serienfertigung von Chips in der Terafab, „mit großen Fehlerbalken"
Rund 100.000 Starlink-Satelliten im All
Was das für Europa und Deutschland heißt
Musks Pläne laufen auf eine Firma zu, die Raketen, Satelliten, Mobilfunk und künstliche Intelligenz aus einer Hand anbietet. Für Europa ist das zuerst eine Frage der Abhängigkeit. Wer Netze, Startkapazität und Rechenleistung braucht, wird in den kommenden Jahren an SpaceX kaum vorbeikommen, und die Ukraine hat gezeigt, wie viel davon abhängen kann.
Europa antwortet bisher mit Programmen, die kleiner und später sind: IRIS² mit 348 Satelliten ab 2029, eigene Satellitenkommunikation der Bundeswehr ab 2029, ein gemeinsames Frequenzgebot der großen Netzbetreiber, dessen Zeitplan noch offen ist. Das ist kein Grund für Schwarzmalerei. Bremen baut Satelliten, Backnang Laserterminals, und mit Isar Aerospace hat 2026 erstmals ein europäisches Privatunternehmen eine Rakete in die Umlaufbahn gebracht.
Die Ankündigungs-Bilanz zeigt, dass sich Musks Termine oft verschieben, seine Ziele aber häufig erreicht werden. Für Deutschland heißt das, nicht auf das genaue Datum zu warten, an dem Starship wöchentlich fliegt oder Rechenzentren im All kreisen, sondern jetzt zu entscheiden, welche Teile dieser Kette man selbst können will: Frequenzen, Bodennetze, Satellitenbau, sichere Verbindungen für Staat und Wirtschaft.
Gut zu wissen: die wichtigsten Fragen in Kürze
Was plant Elon Musk im Mobilfunk?
SpaceX will mit Starlink Mobile Handys direkt über Satelliten versorgen und in den USA ein großer Mobilfunkanbieter werden. Dafür kaufte SpaceX 2025 Frequenzen von EchoStar für rund 17 Milliarden US-Dollar und im Oktober 2026 das 800-Megahertz-Paket von Grain Management, berichtet für rund 8 Milliarden. Die FCC genehmigte am 6. Oktober 2026 bis zu 15.000 Satelliten einer zweiten Generation, der Dienst damit soll Anfang 2028 starten.
Kann man Starlink-Mobilfunk in Deutschland nutzen?
Über die Deutsche Telekom ist das ab Anfang 2028 geplant: Telekom und Starlink haben am 2. März 2026 eine Partnerschaft für Satellitenempfang in Funklöchern in zehn europäischen Ländern verkündet, darunter Deutschland. Ob SpaceX in der EU selbst Frequenzen bekommt, entscheidet eine Neuvergabe des 2-Gigahertz-Satellitenbands, dessen bisherige Rechte im Mai 2027 auslaufen.
Was sind Rechenzentren im Weltall?
Satelliten, die mit Sonnenstrom Rechenarbeit für künstliche Intelligenz erledigen und ihre Wärme ins All abstrahlen. SpaceX hat dafür im Januar 2026 bei der FCC bis zu eine Million Satelliten beantragt und will bis Ende 2027 jedes Jahr Satelliten mit zusammen einem Gigawatt Rechenleistung bauen. Der US-Rechnungshof GAO verweist auf ungelöste Probleme bei Kühlung, Strahlung, Kosten und Weltraumschrott.
Was ist Starbase Louisiana?
Ein geplanter Startplatz von SpaceX für Starship bei Pecan Island an der Golfküste Louisianas, angekündigt am 25. August 2026. SpaceX nennt eine Investition von 100 Milliarden US-Dollar, mehrere Startkomplexe, einen eigenen Hafen und ein Kraftwerk. Baubeginn soll 2027 sein, der erste Start 2028 oder 2029. Umweltverbände kritisieren den Standort in Feuchtgebieten.
Wann startet Starship Flug 15?
SpaceX hat kein Datum genannt. Musk sprach am 20. Oktober 2026 vom nächsten Monat und zuvor von einem Start vor Thanksgiving, dem 26. November. In der US-Luftraumplanung steht laut NASASpaceflight als frühester Termin der 8. November 2026. Geplant ist, erstmals Unterstufe und Raumschiff am Startturm aufzufangen.
Wie zuverlässig sind Musks Ankündigungen?
Von zwölf auf dieser Seite geprüften Ankündigungen sind drei eingetreten, zwei verspätet eingetreten, sechs nicht eingetreten und eine ist offen. Bei großen Zielen wie wiederverwendbaren Raketen und Starlink lag Musk richtig, bei Terminen, etwa für autonomes Fahren oder den Mars, häufig daneben.
Quellen
Alle Quellen abgerufen am 24. Oktober 2026. Englische Zitate auf dieser Seite sind eigene Übersetzungen, das Original steht jeweils klein dahinter.
- Reuters (über Business Standard), SpaceX kauft 800-MHz-Frequenzen von Grain, FCC genehmigt zweite Satellitengeneration, 9. Oktober 2026
- Latham & Watkins, Mitteilung zum Verkauf des Grain-Frequenzpakets an SpaceX, 9. Oktober 2026
- ZDFheute, Musk greift Mobilfunker an, Telekom-Aktie bricht ein, 9. Oktober 2026 (Kaufpreis laut WSJ und Bloomberg)
- T-Mobile US (über Fierce Network), Abschluss des Verkaufs des 800-MHz-Portfolios an Grain, 11. August 2026
- Börsen-Zeitung, SpaceX drängt Telekom ans Dax-Ende, 9. Oktober 2026
- Reuters (über The Star), Kursverluste der Telekommunikationswerte, 9. Oktober 2026
- Dr. Web, Höttges zu SpaceX und Starlink in der Anlegerfragerunde vom 12. Oktober 2026, 14. Oktober 2026
- Android Authority, Höttges zweifelt an den Mobilfunkplänen von SpaceX, Oktober 2026
- Deutsche Telekom, Telekom und Starlink schließen Funklöcher in Europa, 2. März 2026
- Vodafone, Absichtserklärung von Telekom, Vodafone, Orange und Telefónica zu einem gemeinsamen Gebot für Satellitenfrequenzen, 19. Oktober 2026
- TechCrunch, SpaceX kauft Frequenzen von EchoStar für rund 17 Mrd. US-Dollar, 8. September 2025
- FCC, Genehmigung der Frequenzübertragung von EchoStar an SpaceX, 12. Mai 2026 (PDF)
- 9to5Mac, Starlink Mobile soll großer US-Mobilfunkanbieter werden, 15.000 Satelliten der zweiten Generation, 9. Oktober 2026
- Europäisches Parlament (EPRS), Briefing zur Neuvergabe des 2-GHz-Satellitenbands, Kommissionsvorschlag COM(2026) 311
- Light Reading, EU begrenzt 2-GHz-Satellitenfrequenzen, Reaktion der FCC, 28. Mai 2026
- YouTube, Kanal MAGNO NEWS, Vollständige Aufzeichnung der SpaceX-Telefonkonferenz zum dritten Quartal 2026, 20. Oktober 2026 (eingebettetes Video)
- Yahoo Finance, Kursverlauf der SpaceX-Aktie (SPCX) an der Nasdaq, Schlusskurse bis 23. Oktober 2026
- X, Profil Elon Musk, Beiträge vom 20. Mai, 14. August und 31. August 2026
- The Motley Fool, Mitschrift der SpaceX-Telefonkonferenz zum dritten Quartal 2026, 20. Oktober 2026
- TechCrunch, Quartalszahlen von SpaceX und Sonderausschüsse zur Fusion mit Tesla, 20. Oktober 2026
- Reuters (über The Star), Terafab plant Serienfertigung von Chips für 2028, 21. Oktober 2026
- YouTube, Kanal David Carbutt, Kurzfassung der SpaceX-Telefonkonferenz vom 20. Oktober 2026, 15 Minuten
- GeekWire, SpaceX beantragt bis zu eine Million Rechenzentrums-Satelliten, Januar 2026
- FCC, Bekanntmachung DA 26-113 zum Antrag „Orbital Data Center System“ (PDF)
- DatacenterDynamics, Einzelheiten zum Antrag: Sonnenstrom, Kühlung, 100 GW pro Jahr
- Tom's Hardware, SpaceX stellt Satellitenfabrik in Bastrop vor, Ziel 1 GW pro Jahr bis Ende 2027, Juni 2026
- Light Reading, Starmind AI1 und weltraumtaugliches Nvidia-System, 25. August 2026
- Yahoo Finance, Starbase Louisiana und früherer Zeitplan für Rechenzentren im Orbit, JPMorgan-Schätzung, 25. August 2026
- TechCrunch, Musk über Massentreiber auf dem Mond, 12. Februar 2026
- US-Rechnungshof GAO, Bericht GAO-26-109012 zu Rechenzentren im All, 28. April 2026
- Space.com, Astronomen warnen vor einer Million Rechensatelliten, März 2026
- DatacenterDynamics, Google Project Suncatcher, erster Testsatellit, 25. September 2026
- TechCrunch, Blue Origin beantragt mehr als 50.000 Rechensatelliten, Starcloud rund 60.000, 20. März 2026
- SatellitePro ME, Ergebnisse der EU-Studie ASCEND von Thales Alenia Space, Juni 2024
- EU-Kommission, Verfahren gegen X wegen Grok, 26. Januar 2026
- The Decoder, Irische Datenschutzbehörde prüft Grok-Training, April 2025
- WBRZ, SpaceX kündigt Startplatz in Louisiana für 100 Mrd. US-Dollar an, 25. August 2026
- Payload, Starbase Louisiana: Ausbau, Zusagen und Zitate, 26. August 2026
- Louisiana Illuminator, Umweltverbände zu SpaceX in Louisiana und zum FAA-Regelentwurf, 25. August 2026
- KATC, Firma „Starbase Louisiana Inc.“ nicht mit SpaceX verbunden, 27. August 2026
- CNBC (über NBC), FAA erlaubt 25 Starship-Starts pro Jahr in Texas, Mai 2025
- FAA, Umweltprüfung Starship an der Startrampe 39A, Florida
- NASASpaceflight, Umweltgenehmigung und Baubeginn Starship an der Startrampe 37, Dezember 2025
- NASASpaceflight, Flug 15 und 16: Fahrzeuge, frühester Termin aus der Luftraumplanung, 18. Oktober 2026
- Space Launch Schedule, Starship Flug 15: Termin und Stand, Oktober 2026
- Börse Express, SpaceX-Aktie: Musk plant doppeltes Auffangen, 21. Oktober 2026
- Tech Insider, Flug 15 im November mit doppeltem Fang, 21. Oktober 2026
- Tesla North, Starship Flug 14: erster Orbit, Ergebnisse, 28. September 2026
- SpacePolicyOnline, Musk verlegt den Schwerpunkt auf eine Stadt auf dem Mond, Februar 2026
- The Register, Artemis III wird Test im Erdorbit, Ende 2027, 1. Mai 2026
- Anadolu (nach Wall Street Journal), SpaceX stellt Marsmission zugunsten des Mondes zurück, Februar 2026
- TIKR, Erster Handelstag von SpaceX an der Nasdaq, 12. Juni 2026
- Let's Data Science, Erlös des Börsengangs einschließlich Mehrzuteilung, 85,7 Mrd. US-Dollar
- Fortune, Starlink-Kundenzahlen im Börsenprospekt, 28. Mai 2026
- Nasdaq, Telefonkonferenz zum zweiten Quartal 2026: aktive Starlink-Satelliten und Märkte
- ESA, Vertrag zu IRIS² mit SpaceRISE, Kosten 10,6 Mrd. Euro, Dezember 2024
- EUSPA, Umsetzungsvertrag zu IRIS², 348 Satelliten, 7. August 2026
- Startbase (nach OHB), OHB erhält Auftrag über 18 Satellitenplattformen für IRIS², 2. September 2026
- BMVg, Pistorius: 35 Mrd. Euro für Weltraumfähigkeiten bis 2030, 25. September 2025
- Reuters (Übernahme), SATCOMBw Stufe 4: rund 10 Mrd. Euro, erste Satelliten ab 2029, 14. Juli 2026
- Xinhua (über GlobalSecurity), Musk zu Starlink in der Ukraine, Sikorski zu den Kosten Polens, März 2025
- inFranken (dpa), Musks Gastbeitrag in der Welt am Sonntag und die Reaktion von Merz, Dezember 2024
- leinetal24, Scholz zu Musks Einmischung, 7. Januar 2025
- Schwäbische (dpa), Bundesregierung zum Gespräch Musk und Weidel, 10. Januar 2025
- ZDFheute, Musk beim AfD-Wahlkampfauftakt in Halle, 25. Januar 2025
- EU-Kommission, Geldbuße von 120 Mio. Euro gegen X nach dem Gesetz über digitale Dienste, 5. Dezember 2025
- Newser, Reaktionen von Vance, Rubio und Musk auf die EU-Strafe, Dezember 2025
- bluewin, Musk fordert die Abschaffung der EU, 6. Dezember 2025
- The Economist, Interview mit Elon Musk, veröffentlicht 23. Juli 2026 (Aussage zur eigenen Trefferquote)
- YouTube, INDUSTRIEMAGAZIN, Elon Musk greift die Deutsche Telekom an: Wird Starlink zum Mobilfunk-Rivalen?, 22. Oktober 2026 (eingebettetes Video)
- Gigabitbüro des Bundes, Studie des Bundesdigitalministeriums zu unversorgten Gebieten, 11. November 2025
- Gigabit-Grundbuch, Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur, Stand Juni 2026
- dpa-AFX (über onvista), Europas Handynetzbetreiber greifen nach Weltraumfrequenzen, 19. Oktober 2026
- Light Reading, SpaceX zur zweiten Satellitengeneration auf dem Mobile World Congress, 4. März 2026
- Fierce Network, Starlink Mobile: Pläne für die zweite Generation, 2. März 2026
- Universidad Politécnica de Madrid (arXiv), Messstudie zur ersten Generation von Starlink Direct to Cell
- DatacenterDynamics, Start von T-Satellite bei T-Mobile US, 24. Juli 2025
- Telecoms.com, T-Mobile US: Satellitennutzung unter Erwartung, 29. April 2026
- Telecoms.com, Kyivstar startet Europas ersten Direct-to-Cell-Dienst, 25. November 2025
- Reseller News, One NZ startet Textdienst über Starlink, 19. Dezember 2024
- CSI Magazine, KDDI startet Satelliten-Direktdienst in Japan, April 2025
- Information Age, Telstra startet Satelliten-Textdienst, Juni 2025
- TelecomTV, Satellite Connect Europe von Vodafone und AST, 27. Februar 2026
- CBS News, SpaceX will Mobilfunker werden, Kursreaktionen und Musk-Zitat, 9. Oktober 2026
- Deutsche Telekom, Beteiligung an T-Mobile US 52,8 Prozent, 11. Februar 2026
- Börse Online, US-Tochter als Gewinntreiber der Telekom, 20. Oktober 2025
- Börse Express, Analysten zur Starlink-Gefahr für die Telekom, 10. Oktober 2026
- Deutsche Telekom, Telekom und Starlink schließen Funklöcher in Europa, 2. März 2026
- Telefónica Deutschland, Test mit OQ Technology in Mecklenburg-Vorpommern, Juni 2026
- inside digital, 1&1-Netzchef Martin zu Starlink als Handynetz, 16. Oktober 2026
- inside digital, Warum Telekom, Vodafone und O2 zusammenarbeiten wollen, 19. Oktober 2026
- Yahoo Finance, Vodafone und AST: Zeitplan und Della-Valle-Zitate, 28. Juli 2026
- EU-Kommission, Vorschlag zur EU-weiten Vergabe des 2-GHz-Satellitenbands, IP/26/1170, 27. Mai 2026
- SatNews (nach Financial Times), US-Botschafter warnt EU vor Vergeltung, 19. Oktober 2026
- AST SpaceMobile (Business Wire), Start der BlueBirds 11 bis 13, 5. August 2026
- Globalstar, Amazon übernimmt Globalstar, April 2026
- GeekWire, Amazon Leo beantragt Satelliten für Handys, 27. Juli 2026
- CGTN (chinesisches Staatsmedium), China testet Satellitengespräche mit normalen Smartphones, 20. Juni 2026
- NASA Scientific Visualization Studio, Landsat-Zeitreihe Vermilion Parish und Pecan Island 1973 bis 2011 (Bilder)
- NASA Image Library, Starship Flug 6 aus der ISS, Foto Don Pettit, 19. November 2024
- NASA Image Library, Artemis-III-Besatzung an der Startrampe 39A, Foto John Kraus, 3. September 2026
- YouTube, WBRZ, SpaceX kündigt Startplatz in Louisiana an, 25. August 2026 (eingebettetes Video)
- Space.com, SpaceX kündigt Starbase Louisiana an, Zitate Shotwell und Landry, 25. August 2026
- Fortune, Größter Raumhafen, Jobs und Zahlungen, 27. August 2026
- Elon Musk auf X, Mehr als ein Dutzend Türme, 30 Flüge am Tag, 25. August 2026
- WWNO, Project Osprey, Vertraulichkeitserklärungen und Steuervorteile, 2. September 2026
- The Advocate, Erster Grundstückskauf in Pecan Island, Mai 2026
- The Current, Gerüchte und Sorgen um Familienland, 22. Mai 2026
- KPEL, Sieben Gesetzentwürfe für Raumfahrtfirmen, 7. April 2026
- The Current, Raumfahrtgesetze unterzeichnet, 29. Mai 2026
- The Current, Was der Haftungsschild für Anwohner bedeutet, 31. August 2026
- WBRZ, Gesetzespaket ebnet den Weg, Zitat Sawyer, 28. August 2026
- KPEL, Vergleich mit ExxonMobil, 19. August 2026
- Verite News, SpaceX verspricht Küstenschutz, Auskunft der CPRA, 4. September 2026
- Louisiana Illuminator / The Lens, Bürgerversammlung in Pecan Island, Sperrzone und Pacht, 13. Oktober 2026
- The Current, SpaceX trifft Anwohner, Lärm und Wasser, 25. September 2026
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- National Weather Service Lake Charles, Sturmfluten der Hurrikane Audrey und Rita
- Parabolic Arc (Doug Messier), Ausnahmen von Bundesgesetzen und Dauer früherer Prüfungen, 9. September 2026
- Louisiana Illuminator, FAA kündigt neue Umweltprüfung für Texas an, 23. Oktober 2026
- SRF, SpaceX plant größten Weltraumbahnhof der Erde, 26. August 2026
- Spektrum der Wissenschaft, SpaceX plant Startrampe in Louisiana, 26. August 2026
- Tech Times, Bahnmechanik als Grund für den Standort, 28. August 2026
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- ESA, Space Environment Report 2026, 14. September 2026
- Jonathan McDowell, Aktive Satelliten, Stand 12. Oktober 2026
- AGU, Ferreira, Wang u. a.: Aluminiumoxid aus verglühenden Satelliten, 12. Juni 2024
- Eos, NOAA-Messflüge: Metalle aus Raumfahrzeugen in der Stratosphäre, 22. November 2023
- NOAA, Maloney u. a.: Folgen von Aluminiumoxid für die obere Atmosphäre, 28. April 2025
- Physics World, Lithium-Wolke nach Falcon-9-Absturz, Messung des IAP Kühlungsborn, Februar 2026
- Space.com, Starlink-Ausweichmanöver und Zitat Hugh Lewis, Juli 2026
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- CBC, Starlink-Trümmer auf Farm in Saskatchewan, Dezember 2024
- Polskie Radio, Falcon-9-Trümmer an vier Orten in Polen, Februar 2025
- Space.com, FAA-Bericht zu Risiken durch Wiedereintritte und Gegendarstellung von SpaceX, Oktober 2023
- The Engineer, Wright, Boley, Byers: Raketentrümmer und Luftverkehr, Januar 2025
- TechSpot, Beinahe-Kollision Starlink und chinesischer Satellit, Dezember 2025
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